Definition Franchising
Existenzgründung mit Partnerschaft
Wer sich selbstständig machen will und sich für Franchising entscheidet, hat es leichter. Franchising passt zu all jenen, die nicht als Einzelkämpfer, sondern in einem starken Team starten wollen.
Man übernimmt ein erprobtes Konzept und minimiert so das mit einer Existenzgründung verbundene Risiko. Das notwendige Know-how wird durch entsprechende Schulungen vermittelt.
Der Deutsche Franchise-Verband e.V. definiert Franchising wie folgt:
Der Begriff „Franchise“ bezeichnet eine Unternehmensform und ein spezifisches Vertriebssystem.
Franchising ist ein auf Partnerschaft basierendes Vertriebssystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung. Dabei räumt das Unternehmen, das als sogenannter Franchise-Geber auftritt, meist mehreren Partnern (Franchise-Nehmern) das Recht ein, mit seinen Produkten oder Dienstleistungen unter seinem Namen ein Geschäft zu betreiben.
Der Franchise-Geber erstellt ein unternehmerisches Gesamtkonzept, das von seinen Franchise-Nehmern selbständig an ihrem Standort bzw. Gebiet umgesetzt wird. Der Franchise-Nehmer ist ein rechtlich selbständiger und eigenverantwortlich operierender Unternehmer. Die Gegenleistung des Franchise-Nehmers für die vom Franchise-Geber eingeräumten Rechte besteht meist in der Zahlung von Eintritts- bzw. Franchise-Gebühren und in der Verpflichtung, den regionalen Markt zu bearbeiten.
Franchising vereint damit Vorteile des direkten Vertriebsweges (z.B. einheitlicher Markenauftritt und direkte Marktnähe) mit den Vorteilen des indirekten Vertriebes (z.B. das überdurchschnittliche Engagement von rechtlich selbständigen Vertriebspartnern, den Franchise-Nehmern). Franchising bietet die Möglichkeit, eine erfolgreiche Geschäftsidee mehreren Partnern zur Verfügung zu stellen und so den Geschäftstyp zu multiplizieren.
Quelle: Deutscher Franchise-Verband e.V.
Letzte Aktualisierung: 02.12.2011
