Deutsche Bahn
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Tag gegen Lärm

Aktuell sind 53.000 Güterwagen der DB-Flotte auf leisen Sohlen unterwegs und 1.800 Kilometer Bahnstrecke lärmsaniert.

Am 24. April war in Deutschland der "Tag gegen Lärm", eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.). Pünktlich zu diesem Anlass veröffentlichte die Deutsche Bahn ihren Lärmschutzbericht. Die Bilanz: Es ist deutlich ruhiger geworden. 

Lesen Sie alles zu unseren Projekten in unserem Lärmportal.

Maßnahmen gegen Lärm

Apropos Lärmschutzwand: Wie funktioniert eigentlich eine mobile Lärmschutzwand?

Mit über 33.000 Kilometern ist das Schienennetz der Deutschen Bahn das längste in Europa, und mit 39.000 Zugbewegungen täglich auch das am dichtesten befahrene. Das will gepflegt sein und so sind Baustellen – sowie der damit verbundene Lärm – nahezu unvermeidlich. Um die Lärmbelästigung für Anwohner so gering wie möglich zu halten, kommen an solchen Baustellen mobile Lärmschutzwände zum Einsatz. In unserer Infografik haben wir veranschaulicht, nach welchem Prinzip sie funktionieren.

Neben Lärmschutzwänden ist auch der Einsatz leiser Bremstechnologien im Schienengüterverkehr eine wichtige Maßnahme zur Lärmreduzierung.
Hier kommen die sogen. Flüsterbremsen zum Einsatz.

Grafik

Die größte Lärmquelle ist das Rollgeräusch von Güterzügen, das vor allem durch Bremsklötze aus Grauguss verursacht wird. Beim Bremsvorgang rauen diese die Räder auf – und raue Räder verursachen laute Rollgeräusche während der Fahrt. Fahren die Züge dagegen mit Bremsen aus Verbundstoff, wird das Rollgeräusch von Güterzügen in der Vorbeifahrt um bis zu 10 dB (A) reduziert, das entspricht einer gefühlten Halbierung des Lärms.