Deutsche Bahn

Kulturwandel stärkt Zusammengehörigkeit und Gemeinsamkeit der Mitarbeiter

Mit der konzernweiten Mitarbeiterbefragung hat die DB ein wichtiges Instrument zur Kulturentwicklung geschaffen, das Mitarbeiter zu Gestaltern des Kulturwandels macht und wichtige Impulse für die Agenda für eine bessere Bahn liefert.

Die Ergebnisse der vierten Mitarbeiterbefragung zeigen: Unter den DB-Beschäftigten gibt es nach wie vor eine ausgeprägte Zufriedenheit mit dem Unternehmen. Mit 3,7 (von 5) Punkten liegt der DB-Index auf Konzernebene – wie auch 2016 – weiterhin auf einem guten Niveau.

Weltweit waren zwischen dem 26. September und 26. Oktober 2018 mehr als 330.000 Kolleginnen und Kollegen aufgerufen, sich an der Befragung zu beteiligen – in 76 Ländern und in 36 Sprachen. Über 200.400 haben mitgemacht – absolut betrachtet, haben sich so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt wie noch nie zuvor. Die Beteiligungsquote liegt bei 60,0 Prozent. 

„Die Ergebnisse sind trotz der großen Herausforderungen stabil gut geblieben – das freut mich und ist für mich zugleich Ansporn“, so DB-Vorstandsvorsitzender Richard Lutz.

Besonderes im Bereich emotionale Bindung und direktes Arbeitsumfeld gibt es viele positive Trends. So fühlen sich die DB-Mitarbeiter grundsätzlich dem Unternehmen und ihrer Tätigkeit stark verbunden. Faktoren wie Loyalität, Weiterempfehlungsbereitschaft, Einbindung und Fehlerkultur haben sich weiter verbessert. Die Zufriedenheit im engeren Sinn mit der Arbeit und dem Arbeitgeber bleiben stabil auf gutem Niveau. Deutlich mehr Beschäftigte haben das Gefühl, ihre Ideen in ihrem Arbeitsumfeld einbringen und Abläufe mitgestalten zu können. Auch nahezu alle Aspekte von direkter Führung haben sich auf stabil gutem Niveau leicht verbessert.

Verbesserungsbedarf gibt es bei der konzernweiten Zusammenarbeit und strategischen Themen. So ist die Mehrheit der Beschäftigte der Meinung, dass die internen Arbeitsabläufe und die übergreifende Zusammenarbeit insgesamt besser organisiert werden müssen. Ebenfalls wünschen sich Mitarbeiter und Führungskräfte eine klarere Fokussierung in der strategischen Ausrichtung des Konzerns.

„Die Mitarbeiterbefragung zeigt viele positive Entwicklungen, aber es gibt auch Verbesserungsbedarf. Genau dort heißt es für alle Teams, Bereiche, Führungskräfte und Vorstände: ansetzen und an Veränderungen arbeiten“, so DB-Personalvorstand Martin Seiler.

Auf Grundlage der Befragungsergebnisse wird an Verbesserungen in einzelnen Bereichen und Teams gearbeitet. Dafür wird ein Folgeprozess mit konzernweit rund 13.000 Teamworkshops und Folgeaktivitäten gestartet. Damit sollen unter anderem die internen Abläufe und die geschäftsfeldübergreifende Zusammenarbeit verbessert werden. Die Mitarbeiterbefragung und die gewonnen Ergebnisse liefern somit wichtige Impulse über den Kulturwandel in der Deutschen Bahn und für die neue Strategie „Agenda für eine bessere Bahn“.