Erinnern gegen das Vergessen

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NS-GEDENKEN "… Abgeholt!" an "Gleis 17"

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Erinnern gegen das Vergessen

Die Deutsche Bahn Stiftung unterstützt die Gedenkveranstaltung am Bahnhof Grunewald am Mahnmal Gleis 17 • In diesem Jahr ist die Teilnahme am 18. Oktober ab 12 Uhr ausschließlich über folgenden Livestream möglich: www.orte-der-erinnerung.de/livestream

Um die Erinnerung an sie und alle anderen Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten, erinnert seit 1998 am Bahnhof Grunewald ein zentrales Mahnmal an die Deportationstransporte mit der Deutschen Reichsbahn: Gleis 17. Die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Reichsbahn, der Vorläuferorganisation der Deutschen Bahn AG, ist seitdem Programm.

Am 27. Januar 1998 wurde das Mahnmal Gleis 17 am Bahnhof Grunewald eingeweiht. Kernelement des Mahnmals bilden chronologisch geordnete und in Schotter eingebettete 186 Stahlgussobjekte. In diese sind unmittelbar an der Bahnsteigkante das Datum jedes Transports ab Berlin, die Anzahl der Deportierten und ihr Bestimmungsort zu lesen. So steht das Mahnmal für das erbarmungslose und systematische Verschleppen und Töten von Juden, Sinti und Roma. Der letzte Transport in das Konzentrationslager Theresienstadt erfolgte am 27. März 1945. Gleis 17 ist öffentlich zugänglich und über den S-Bahnhof Berlin Grunewald zu erreichen.

Die Deutsche Bahn AG engagiert sich mit dem Mahnmal als Ort der kritischen Erinnerung gegen das Vergessen der Verbrechen unter nationalsozialistischer Herrschaft. Auch in diesem Jahr wird am 18. Oktober am Mahnmal Gleis 17 in Berlin Grunwald wieder an die Opfer der Deportationen gedacht. Die Deutsche Bahn Stiftung unterstützt die jährliche Gedenkveranstaltung. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die diesjährige Veranstaltung ausschließlich als Live-Stream statt. Sie beginnt am 18. Oktober um 12 Uhr und wird unter www.orte-der-erinnerung.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.