Werke: DB investiert Milliardenbetrag

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Werke: DB investiert Milliardenbetrag

Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau von Abstellanlagen und Werken ● Ausbau der Instandhaltungskapazitäten für neue Fahrzeuge ● über 1000 neue Jobs

Die Fahrzeugflotte der Bahn wächst. So liefert Siemens bis 2025 ganze 137 neue ICE-4-Züge. Weitere 30 neue ICE-3-Züge wurden im vergangenen Sommer bestellt. Die Reisenden in Deutschland können sich also auf Zugfahrten in nagelneuen Fahrzeugen freuen. „Aber dann brauchen wir auch deutlich mehr Instandhaltungskapazitäten“, verdeutlicht Berthold Huber. Die bestehenden Werke müssen den neuen Fahrzeugen zudem angepasst werden. 

Über die kommenden Jahre investiert die DB daher 1,5 Milliarden Euro in ihre Werkeinfrastruktur. Bestehende Standorte werden ausgebaut und neue Standorte geschaffen. Am Standort Berlin werden bis 2026 mehr als 270 Millionen Euro investiert. In Frankfurt am Main sind es bis 2030 rund 225 Millionen Euro. In Nürnberg entsteht bis 2028 ein ganz neues Werk. Eine Summe von 400 Millionen Euro investiert die DB dort. Dieses Werk ist das größte Infrastrukturvorhaben des Fernverkehrs mit überregionaler Bedeutung für den Deutschlandtakt. 

Neben den Werken in Köln-Nippes und Cottbus wird das Nürnberger Werk nach seiner Inbetriebnahme zu den modernsten im europäischen Eisenbahnsektor zählen. Auch am Standort des neuen Instandhaltungswerks in Cottbus ist eine neue Halle für die Wartung und Instandhaltung des ICE 4 geplant. Hier investieren Bund und Bahn gemeinsam ebenfalls rund 1 Milliarde Euro.  


„Wir wollen jetzt alles dafür tun, dass die Leute nach der Pandemie feststellen: Bahnfahren ist viel schlauer, als sich wieder ins Auto zu setzen“, erläutert Huber die Hintergründe der Milliardeninvestitionen. 


Und ein Jobmotor sind die neuen Werke auch: Weit über 1000 neue Arbeitsplätze werden durch sie geschaffen.