Deutsche Bahn produziert selbst Desinfektionsmittel

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Deutsche Bahn produziert selbst Desinfektionsmittel

Labore in Kirchmöser und München stellen täglich 1.600 Liter Hand-Desinfektionsmittel für Bedarf der DB her • Reinigung und Hygiene sind Schwerpunkt im Bahnbetrieb

Die Deutsche Bahn produziert selbst Desinfektionsmittel. Das DB-Umweltlabor im brandenburgischen Kirchmöser und das Labor der DB Systemtechnik in München stellen täglich jeweils 1.000 Liter bzw. 600 Liter her. Die Chemikalien sind für den Bedarf der DB-Mitarbeiter in den Zügen, in den Bahnhöfen und den weiteren Einrichtungen bestimmt.

„Als Labor dürfen wir in dieser Pandemie-Situation für den Eigenbedarf auch Desinfektionsmittel herstellen. Wir waren sofort bereit, diese Produktion neben unseren täglichen Aufgaben zu übernehmen. Wir freuen uns, dass wir viele der DB-Kollegen verlässlich mit Händedesinfektionsmittel versorgen können“, sagt Dr. Tabea Mettler-Altmann, Leiterin des Umweltlabors.

Die chemischen Labore der DB verfügen über die erforderliche amtliche Zulassung, die technische Ausstattung und die sachkundigen Mitarbeiter. Die Eigenproduktion erfolgt nach einer Rezeptur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit vier Bestandteilen: Isopropanol, Wasserstoffperoxid, Glycerin und Wasser.

Das Labor in Kirchmöser gehört mit 40 Mitarbeitern zum Umweltservice des Ingenieur- und Beratungsunternehmen DB Engineering & Consulting und analysiert bis zu 37.000 Boden- oder Wasserproben jährlich. Das Labor der DB Systemtechnik in München überprüft Kraft- und Schmierstoffe. In beiden Laboren geht der normale Betrieb weiter.

Frau in Schutzkleidung mit Versuchsgläsern

Reinigung und Hygiene in Zügen und auf Bahnhöfen gehören derzeit zu den Schwerpunkten im Bahnbetrieb, um Reisende und Mitarbeiter zu schützen. Die DB bittet ihre Kunden um gegenseitige Rücksichtnahme, das Einhalten von Abständen sowie das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung.