Deutsche Bahn

DB veröffentlicht Umweltbericht

Die Deutsche Bahn zieht Bilanz: Im neuen Umweltbericht zeigt die DB, wie sie sich im vergangenen Jahr für eine grünere Zukunft stark gemacht hat.

Über 3.000 Projekte im Natur- und Artenschutz, rund 40.000 Flüsterbremsen für einen leiseren Güterverkehr in Deutschland und ein neues Klimaschutzziel. Auch im vergangenen Jahr hat sich die Deutsche Bahn ganzheitlich für einen besseren Umweltschutz stark gemacht. Das geht aus dem zweiten Umweltbericht hervor, den die DB am 5. Juni zum Tag der Umwelt veröffentlicht. 

„Als Deutschlands größtes Mobilitäts- und Logistikunternehmen sind wir und damit viele tausende Reisende von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen. Gleichzeitig tragen wir als DB eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz und unsere Umwelt“, so Andreas Gehlhaar, Leiter DB Umwelt bei der Deutschen Bahn.

Bis 2050 konzernweit CO2-frei

Die Zahlen sprechen für sich: Der Ausstoß spezifischer Treibhausgase konnte in 2017 bereits um 29,6 Prozent gesenkt werden. Bis 2030 will die DB den Ausstoß mehr als halbieren, so das neu erklärte Klimaschutzziel. Damit das gelingt, fahren bereits seit Januar 2018 rund 140 Millionen Reisende im Fernverkehr der Deutschen Bahn mit 100 Prozent Ökostrom. Ein wichtiger Meilenstein, um bis 2050 konzernweit CO2-frei zu sein.

Auch im Lärm- und Naturschutz hat sich die DB für mehr Umweltschutz eingesetzt. Die Recyclingquote der DB übertraf mit 98 Prozent im vergangenen Jahr erneut die Zielmarke (95 Prozent). Gleichzeitig hat die Deutsche Bahn bis Ende 2017 rund 1.700 Kilometer Strecke lärmsaniert. Hinzu kommen rund 40.000 Güterwagen der DB Cargo-Flotte, die bis dahin bereits auf leisen Sohlen unterwegs waren. „Für uns ist Umweltschutz Bestandteil unserer DNA“, so der Umwelt-Chef. Das ist grün.

Die Deutsche Bahn hat den Umweltbericht bereits zum zweiten Mal veröffentlicht. Aus Anlass des Tags der Umwelt publiziert die DB jährlich ihre wichtigsten Kennzahlen und Projekte aus den Handlungsfeldern zum Überblick.