Deutsche Bahn

Mobilität

Größter integrierter Mobilitätsdienstleister Deutschlands: Klar punkten gegen die Konkurrenz auf der Straße und in der Luft

Vom klassischen Verkehrsunternehmen zum größten integrierten Mobilitätsdienstleister Deutschlands: 2017 reisten deutschland- und europaweit täglich über zwölf Millionen Fahrgäste in den Bahnen und Bussen der DB, mehr als das Dreifache der Einwohnerzahl von Berlin.

Verdreifacht - Fahrgastanstieg seit der BahnreformReisende im Jahr
19941,508 Milliarden
20174,652 Milliarden

Mehr Wettbewerb auf der Schiene - das war ein Ziel der Bahnreform von 1994. Das Verkehrsaufkommen hat sich seitdem kontinuierlich erhöht. Angebot und Nachfrage auf der Schiene nehmen zu. Gleichzeitig behauptet sich der eigenwirtschaftlich betriebene Fernverkehr der DB im intensiven Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern wie Auto, Fernbus und Flugzeug. die DB macht sich dafür stark, den umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr noch attraktiver und effizienter zu gestalten.

Zahlreiche Fahrgäste in der Hauptverkehrszeit am Münchener Hauptbahnhof

Von den vier Geschäftsbereichen der Deutschen Bahn AG (DB Fernverkehr, DB Regio, DB Vertrieb sowie DB Arriva) wird das gesamte Spektrum des öffentlichen Verkehrs auf Schiene und Straße abgedeckt: vom Hochgeschwindigkeitsverkehr über stark frequentierte S-Bahn-Systeme in Ballungsräumen und Regionalverkehre in der Fläche bis hin zu Anrufbussen in ländlichen Gebieten, Leihfahrrädern und autonomem Fahren. 



5 aus 25 Jahren Mobilitätsangebot der DB
1999Die Zahl der ICE-Reisenden steigt ab 1994 von 21 auf 36 Millionen pro Jahr.
2003Einführung der BahnCard 25, 50 und 100. In 40 Städten können BahnCard-Inhaber mit ihrer Fahrkarte kostenlos den Nahverkehr für ihre Weiterfahrt nutzen.
2005Die DB baut ihr Carsharing- und Fahrradverleihangebot (DB Rent:

Flinkster, Call-a-bike) aus.

2007In Zügen und Bahnhöfen herrscht von nun an Rauchverbot.
2011Start der umfangreichen Überarbeitung von 800 IC und umfassende Modernisierung der ICE 2-Flotte. Bestellung von 137 ICE 4 Zügen, die sukzessive bis 2024 ausgeliefert werden.

 

Der Fernverkehr – schnell, komfortabel und klimafreundlich ans Ziel


Die DB Fernverkehr AG erbringt nationale und internationale Fernverkehrsleistungen: Hierfür betreibt das Geschäftsfeld ein dichtes Netz von über 800 täglichen Schienenfernverkehrsverbingungen in Deutschland. Neben dem nationalen Angebot werden – überwiegend im Rahmen von Kooperationen – pro Tag rund 250 grenzüberschreitende Verbindungen in 80 europäische Städte angeboten. Auf diese Weise gelangen täglich rund 390.000 Kunden in den ICE-, IC- und EC-Zügen der DB an ihr Ziel.


Meilenstein ICE - Beginn des Hochgeschwindigkeitsverkehrs auf der Schiene in Deutschland

Halb so schnell wie das Flugzeug und doppelt so schnell wie das Auto: Die Einführung des ICE im Jahr 1991 war einer der Meilensteine, der die Mobilität unserer Gesellschaft nachhaltig verändert hat. Er hat Städte und Regionen näher aneinander gerückt, die Innovationsfähigkeit der Bahn deutlich gemacht und die Renaissance der Schiene mit ermöglicht. Heute können Reisende im ICE mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h Strecken wie Berlin–München in unter vier Stunden oder Frankfurt–Köln in etwas mehr als einer Stunde zurücklegen. Darüber hinaus verbindet der ICE Europa auf der Schiene und fährt in fünf Nachbarländer: in die Schweiz (seit 1992), Österreich (seit 1998) die Niederlande (2000), nach Belgien (2002) und Frankreich (2007).

Mittlerweile sind vier ICE-Generationen auf Deutschlands Schienen unterwegs. Die ICE-Flotte umfasst aktuell rund 270 Züge - und wächst weiter: bis 2025 auf 386 Züge.


Die größte Kundenoffensive in der Geschichte der DB AG

Mit einem um 25 Prozent ausgeweiteten Angebot bis 2030 will die DB noch stärker gegen die Konkurrenz von Auto, Bus und Flugzeug punkten. ICE- und IC- Züge werden künftig Metropolen und Regionen öfter, schneller und direkter miteinander verbinden.

Die ICE-4-Flotte wird bis 2025 auf 137 Züge anwachsen und das Rückgrat des Fernverkehrs in Deutschland bilden.

Fahrgäste im Fernverkehr (Entwicklung 2014 bis 2017)

Der Regionalverkehr – Grundlage des Nahverkehrs der Bundesländer

Die Bundesländer erhielten 1996 mit dem Regionalisierungsgesetz die finanzielle Verantwortung für den öffentlichen Regionalverkehr. Sie bestellen und finanzieren entsprechende Verkehrsleistungen seither selbst und erhalten dafür sogenannte Regionalisierungsmittel vom Bund.

WLAN im Regionalverkehr: Regiozug mit WLAN-Symbol

S-Bahn München

Der europaweite Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) begann im selben Jahr. Um im regionalen Wettstreit um den öffentlichen Verkehr auf Schiene und Straße konkurrenzfähig zu bleiben, wurde 1999 die DB Regio AG gegründet. Mit täglich mehr als sieben Millionen Reisenden in Zügen und Bussen ist DB Regio bis heute Marktführer im deutschen Nahverkehr und auch auf einigen grenzüberschreitenden Strecken in die Nachbarländer unterwegs.

Bundesweit fahren heute schon mehr als drei Millionen Reisende jeden Tag mit einer der fünf größten S-Bahnen in Berlin, Hamburg, Frankfurt/M., Stuttgart und München: mehr als die Hälfte aller Reisenden im Nah- und Fernverkehr.

Bildergalerie: Mehr als nur Züge - Die Mobilitätsdienstleistungen der DB

Um Pendler bequem ohne eigenes Auto in die Innenstadt zu bringen, setzt die DB auf intelligente On-Demand-Mobilität ihres Geschäftsbereichs ioki: In Regionen mit weniger gut ausgebautem Nahverkehr ein Shuttle per App zu sich bestellen und zum Bahnhof fahren. Unterwegs sammelt das Shuttle weitere Fahrgäste mit ähnlichen Routen ein. Mit ioki werden solche neuen Mobilitätsformen in den bestehenden ÖPNV integriert. Damit wird der klassische Nahverkehr gestärkt im Wettbewerb mit dem motorisierten Individualverkehr.