Deutsche Bahn

Berlin

Ausbildungsstart: 3.600 Azubis haben heute ihren ersten Arbeitstag bei der Deutschen Bahn

Fahrdienstleiter, Lokführer und Elektroniker sind zahlenmäßig stärkste Berufsgruppen • Neu: Sozialpädagogische Betreuung für Azubis

Rund 3.600 Auszubildende haben heute ihren ersten Arbeitstag bei der Deutschen Bahn (DB). In Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig, Mannheim und München begrüßten Mitglieder des Konzernvorstands und viele weitere DB-Mitarbeiter den Nachwuchs. Die meisten jungen Leute wurden in den Berufen Fahrdienstleiter (rund 570 Azubis), Lokführer (rund 520) und Elektroniker für Betriebstechnik (rund 480) eingestellt.

Praxischeck für die neue Unternehmensbekleidung

DB-Chef Dr. Richard Lutz: „Ich wünsche den jungen Kolleginnen und Kollegen von Herzen einen guten Start ins Berufsleben bei der Bahn. Ich bin mir sicher, dass sie viel frischen Wind mitbringen. Wir brauchen den Nachwuchs, seine Fähigkeiten und sein Engagement, um die Deutsche Bahn fit für die Zukunft zu machen.“

Erstmals bietet die Deutsche Bahn in diesem Jahr ein konzernweites Programm zur sozialpädagogischen Unterstützung in der Ausbildung an. Durch das Angebot, das von den einzelnen Betrieben vor Ort bestellt wird, sollen Motivation und Leistung gesteigert sowie leistungsschwache Azubis bei Bedarf individuell gefördert werden. Gleichzeitig sollen Ausbildungsabbrüche vermieden werden. Ab diesem Monat können rund 700 Azubis die Betreuung nutzen. Ebenfalls neu: Die DB bildet ab 2018 nun auch Informatikkaufleute aus.

Neben den Auszubildenden im ersten Lehrjahr aus klassischen Bahnberufen
(z.B. Fahrdienstleiter, Lokführer) erhalten dieses Jahr auch die gewerblich-technischen Berufe (z.B. Elektroniker, Mechatroniker) zum Start ein Tablet. Insgesamt werden rund 2.500 Geräte ausgegeben, doppelt so viele wie 2017.

Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht: „In Zeiten von Digitalisierung und sich grundlegend verändernder Arbeitswelt gilt es, die Ausbildung wetterfest zu machen. Deshalb stärkt die DB digitale Kompetenzen, etwa mit ergänzten Ausbildungsplänen und der Ausstattung mit Tablets. Wir müssen sowohl IT‑Fertigkeiten fördern als auch die Nachwuchskräfte mit Veränderungs-bereitschaft und dem Rüstzeug für lebenslanges Lernen ausstatten.“

Zum Herbst will die DB das Bewerbungsschreiben abschaffen, zunächst nur für Auszubildende. Es ist nicht nur eine der größten Hürden für Bewerber, sondern oft auch wenig aussagekräftig. Stattdessen will die DB noch mehr auf das persönliche Gespräch setzen.

Im Oktober starten noch rund 400 Dual Studierende bei der DB ins Berufsleben. Damit entfallen rund 20 Prozent der Neueinstellungen auf Nachwuchskräfte: Insgesamt stellt die DB in diesem Jahr rund 19.000 neue Mitarbeiter ein.