Deutsche Bahn

Forschung für nachhaltige Verkehrskonzepte

Die DUSS lässt ihr Fachwissen in verschiedene Forschungsprojekte einfließen, die der innovativen Förderung des Kombinierten Verkehrs dienen. Einige davon stellen wir Ihnen gerne hier vor.

„CAPACITY4RAIL“: Das Projekt CAPACITY4RAIL war Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms. Projektziel war die Erarbeitung neuer Konzepte für die Schieneninfrastruktur und die operativen Abläufe im Schienenverkehr zur Erhöhung der Kapazität. Das Projekt war in fünf Teilprojekte gegliedert. DB Netz und DUSS waren im Projekt beteiligt. DUSS arbeitete zwischen 2014 und 2016 im Teilprojekt „Co-modal transhipment and interchange/logistics“ mit.

„XPressNet“: Das Projekt beinhaltete die Entwicklung und die anschließende Demonstration der Leistungsfähigkeit eines hochwertigen Netzes im Kombinierten Verkehr für zeitkritische Paket- und Systemverkehre. Beteiligt waren u.a. die internationale Spedition Hellmann, DHL, Kombiverkehr, DB Schenker Rail und DB Netz. Die DUSS untersuchte als Projektpartner die Terminalabläufe für diese Verkehre an verschiedenen Standorten, u.a. in München-Riem, Hamburg-Billwerder, Kornwestheim und Basel/Weil am Rhein, und half bei der Implementierung in der Demonstrationsphase. Das Projekt mündete erfolgreich in Marktangeboten für besonders zeitkritische Paket- und Systemverkehre, wie sie beispielsweise von der KEP-Branche nachgefragt werden. Neben dem greifbaren und praktischen Nutzen des Projekts hat die Umsetzung in reelle Schienenverkehrsleistungen auch zu einer Entlastung der Umwelt von klimaschädlichen CO2-Emissionen geführt und trägt somit zur Sicherung und Verbesserung einer umweltgerechten und nachhaltigen Verkehrsbilanz bei.

"TIGER" / "TIGER DEMO": Das EU-geförderte Projekt steht für „Transit via Innovative Gateway concepts solving European Intermodal Rail needs“ und ist Bestandteil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms. Das Projekt sucht nach Lösungen für die optimale Hinterlandvernetzung maritimer Verkehre zur Entlastung der Häfen und Straßen. Die DUSS arbeitet aktiv in verschiedenen Arbeitspaketen mit. Im Arbeitspaket „Intermodal Network 2015+“ wird maßgeblich die Integration des geplanten MegaHub Lehrte oder eines alternativen Großterminal als Drehscheibe in einem solchen Netzwerk beleuchtet. Hauptziel des Arbeitspakets „Innovative Port- and Hinterland-Operations“ war die Steigerung der Produktivität im gesamten Seehafenhinterlandverkehr durch die Einführung von "dry ports" und die Prozessoptimierung in bestehenden Terminals. Die Fortsetzung der Forschungsaktivitäten unter Beteiligung der DUSS aus dem Vorläuferprojekt "TIGER" erfolgte im Anschlussprojekt "TIGER DEMO", bei dem die praktische Demonstration von untersuchten Hub-Konzepten im Vordergrund stand. Das Projekt lief bis Ende 2013.

„SPIDER PLUS“: Das EU-geförderte Projekt steht für „Sustainable Plan for Integrated Development through the European Rail network – Projecting Logistics & mobility for Urban Spatial design evolution”. Ziel des Projekts war die Entwicklung einer Mobilitätsvision 2050, bei der als Teilaspekt die Verlagerungsmöglichkeiten zur Stärkung des Schienengüterverkehrs unter Einbeziehung der intermodalen Transportkette untersucht wurden. Das Projekt lief von 2012 bis Mitte 2015. Die DUSS als Projektpartner war in den Bereichen Weiterentwicklung Terminals, Terminallayout, Terminalnetzwerk und Terminalanbindung involviert und leistete hierbei ihren Beitrag zur Entwicklung der Mobilitätsvision für den Teilaspekt kombinierter Schienengüterverkehr.