Zur Startseite

Grußworte

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, sehr geehrte Besucherinnen und Besucher unserer website, 

seit nunmehr mehr als 14 Jahren ergänzt der Europäische Betriebsrat die nationalen betrieblichen Interessenvertretungen im DB-Konzern auf europäischer Ebene. 

In unserem Gremium sind mittlerweile Vertreter/Innen aus 18 Ländern vertreten. Gemeinsam setzen wir uns für die  Interessen aller Beschäftigten des DB-Konzerns ein. Wir haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Probleme der Beschäftigten aus anderen Ländern und anderen Unternehmensbereichen kennen und verstehen gelernt. Wir lernen voneinander und miteinander. 

Wir als Interessenvertreter/innen unserer Kolleginnen und Kollegen werden durch die weitreichenden Folgen der Europäisierung des DB Konzerns vor neue Herausforderungen gestellt. Traditionelle Handlungsmuster greifen nicht mehr und national begrenzte Strategien erweisen sich oft als unzureichend. Wir sind gezwungen europäisch zu denken und zu agieren, wenn wir dem Anspruch, soziale Rechte aller Arbeitnehmer/innen des DB-Konzerns zu vertreten, gerecht werden wollen. Dafür, dass die Internationalisierungsstrategie der DB sozial gestaltet wird, ziehen wir gemeinsam an einem Strang. Entscheidend sind zukünftig nicht mehr die nationalen, sondern die internationalen Märkte. Und so verstehen wir unsere gemeinsame Arbeit im EBR  auch als einen Beitrag zur Schaffung eines sozialeren Europas. 

Ich freue mich auf die vor uns liegenden Herausforderungen in Europa und würde mich freuen, wenn Sie unser Gremium als Sprachrohr bei Problemen innerhalb des DB-Konzerns nutzen würden.

  • Jörg Hensel von DB Cargo, Deutschland, wurde bei der Sitzung des Europäischen Betriebsrates am 16. Oktober 2012 in Berlin zum Vorsitzenden gewählt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Leserinnen und Leser, 

im derzeitigen Wandel der Arbeitswelt ist die sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Interessenvertretungen unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von zentraler Bedeutung. Denn so sehr der Wandel ein notwendiger Teil der Entwicklung von Unternehmen ist, so sehr wirken Ausmaß und Dynamik der aktuellen Veränderungsprozesse auf die Arbeitnehmer. Für mich ist dabei ganz klar: im Zentrum der Veränderung steht der Mensch. Denn Veränderung ist kein Automatismus, wir können und müssen sie aktiv gestalten. Und das gelingt am besten in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern.

Da ist allen voran die Digitalisierung: sie ist eine Entwicklung, die all unsere Gesellschaften in ganz Europa betrifft. Sie verändert unsere Geschäfte durch den Wandel der Märkte, durch veränderte Bedürfnisse der Kunden, aber eben auch durch ganz neue Möglichkeiten, was die Angebote an unsere Kunden betrifft. Gleichzeitig bieten sich neue Arbeitsmittel und Arbeitsformen, die die Zusammenarbeit verändern werden. Hier ist unser Ziel, die Kompetenzen der Arbeitnehmer so zu entwickeln, dass sie für die digitale Welt fit sind, und die Arbeitsbedingungen entsprechend weiterzuentwickeln.

Veränderung bedeutet auch, einen Spagat zwischen alter und neuer Arbeitswelt zu bewerkstelligen. Wenn die Welt um uns herum immer flexibler wird, dann greifen starre Instrumente immer weniger. Umso mehr, als wir europaweit den gesellschaftlichen Trend einer zunehmenden Individualisierung erleben. Die Antwort kann nur in einer stärkeren Beteiligung und Mitsprache der Beschäftigten bei der Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen liegen.

Ich freue mich auf den engen Dialog mit unseren InteressenvertreterInnen des Europäischen Betriebsrates zu diesen Themen und bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam Fortschritt gestalten – für unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und unsere Unternehmen in Deutschland und in Europa!

Mit freundlichen Grüßen

Deutsche Bahn AG

Martin Seiler