Projektentwicklung

Historie der Projektentwicklung

Ideengenerierung

Ideengenerierung

Mithilfe umfangreicher Trend- und Technologieanalysen, Recherchen sowie Kundenbefragungen wurden über ein Jahr lang die Wünsche und Anforderungen der Fahrgäste ermittelt.

Auf Basis der Ergebnisse wurden in intensiven Workshops neue Produktideen konzipiert.

Persona-Konzepte

Personakonzepte

Der Begriff Persona bezieht sich auf eine ausgewählte Gruppe beispielhafter Fahrgäste. Insgesamt wurden fünf Personagruppen ermittelt, die einen exemplarischen Querschnitt der Reisenden darstellen. Sie berücksichtigen die komplette Reisekette, verdeutlichen wichtige Charaktereigenschaften und dienen bei der Designentwicklung dazu, sich in die individuellen Bedürfnisse der Fahrgäste einfühlen zu können.


Designentwicklung

Designentwicklung

Auf Basis zahlreicher Kundeninterviews und der Analyse anderer Transportmittel wurden erste Grobkonzepte erstellt.

Aus diesen etwa 200 Einzelkonzepten wurden, zugeschnitten auf die Personas, Designkonzepte herausgearbeitet. Diese wurden mit konkreten Gestaltungselementen und definierten Farb- und Materialwelten zum Leben erweckt und mithilfe erster CAD-Modelle fotorealistisch visualisiert. 

Darauf basierend konnten die technischen Vorlagen umrissen werden, die die Grundlage des Mock-ups bilden.

Kundentests

Kundentests

Während der Designentwicklung wurden regelmäßig Kundentests durchgeführt: zur Ideenentwicklung, bei den Prototypen und nach dem Grobdesign in 3D. Die Personen wurden nach unterschiedlichen Kriterien (z. B. Alter, Tätigkeit, Anzahl an Bahnfahrten, digitale Affinität) gefiltert, sodass im Anschluss bestimmte Personas im Fokus standen und diese bei den Tests repräsentativ abgebildet werden konnten.

Aufbau eines Partnernetzwerks

Aufbau_Partnernetzwerk

Zur Umsetzung der Innenraumkonzepte wurden branchenübergreifend Industriepartner gewonnen. Mehr als 30 von ihnen bereichern das Projekt fortwährend mit Ideen sowie Prototypen und sorgen dafür, dass der Ideenzug nach und nach Gestalt annimmt.


Mock-up-Bau

Mockup-Bau

Um den Ideenzug erlebbar zu machen, wurde ein begehbares 1:1-Modell eines Regio-Doppelstockwagens konstruiert. Insgesamt 22 Module stellen hierbei keinen einzelnen Wageninnenraum dar, sondern werden dazu genutzt, ständig wechselnde Themenbereiche zu zeigen. Nach Fertigstellung wurden zudem anhand aller Personagruppen des Ideenzugkonzepts qualitative und quantitative Marktforschungstests durchgeführt.

Auftakt

Auftakt

Nach nur 13 Monaten Entwicklungszeit konnte das Mock-up erstmalig in der Arena Nürnberg vor insgesamt 300 geladenen Gästen aus verschiedenen Branchen, Aufgabenträgern, Ministern und DB Verantwortlichen präsentiert werden.


Kontinuierliche Weiterentwicklung

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Auch heute noch stellt der Ideenzug eine offene Entwicklungsplattform dar, an der sowohl die DB als auch die Partner stetig weiterarbeiten, um den sich progressiv verändernden Herausforderungen gerecht zu werden und neuen Ideen Raum zu geben.