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Lärmmonitoring im Mittelrheintal

Die Ziele im Klimaschutz können nur erreicht werden, wenn die Verkehrsverlagerung auf die klimafreundliche Schiene gelingt. Mehr Verkehr auf der Starken Schiene bedeutet aber auch mehr Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner. Denn der Schienenverkehr ermöglicht kein vollständig geräuschloses Fahren.

Darum liegt der DB die Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner vom Schienenverkehrslärm besonders am Herzen. Deshalb ist Lärmschutz ein zentraler Teil der umfassenden Grünen Transformation der Deutschen Bahn und ihrer Konzernstrategie Starke Schiene.

Durch die Umrüstung aller Güterwagen von DB Cargo, die Anschaffung leiser neuer Güterwagen und durch Lärmsanierung an 2.000 Kilometern Streckennetz konnte der Schienenverkehrslärm im Vergleich zum Jahr 2000 bis Ende 2020 bereits halbiert werden.

Um die Fortschritte und Erfolge beim Lärmschutz so transparent wie möglich kommunizieren und abbilden zu können, hat die Deutsche Bahn von 2014 bis 2020 den Schienenverkehrslärm im Mittelrheintal gemessen und die Daten veröffentlicht.

Neben dem Monitoring der Deutschen Bahn wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zudem ein bundesweites Lärmmonitoring aufgesetzt: 19 Messstationen an stark befahrenen Bahnstrecken in Deutschland ermitteln seit 2019 die Schallemissionen vorbeifahrender Züge.

Die Messtationen erfassen mehr als zwei Drittel des in Deutschland verkehrenden Schienengüterverkehrs – mit den Stationen Andernach und Lahnstein auch im Mittelrheintal. Das Lärmmonitoring des Bundes soll die Entwicklung der Schallemissionen aus dem Schienenverkehr langfristig und nachhaltig dokumentieren. Mit Erreichung des Lärmschutzziels 2020 hat die Deutsche Bahn ihre Messungen im Mittelrheintal sowie das Monitoring darum Anfang 2021 beendet.

Das Eisenbahn-Bundesamt verantwortet das bundesweit einheitliche Monitoringsystem, das unter laerm-monitoring.de eingesehen werden kann.

Hinweis: Aufgrund einer technischen Störung können die Daten der KW53 im Jahr 2020 nicht korrekt dargestellt werden