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Wettbewerbssymposium

Wettbewerbssymposium 2020

Nachhaltigkeit, Digitalisierung und europäische Zusammenarbeit: Beim Wettbewerbssymposium in Berlin wurde deutlich, wie die Mobilität der Zukunft den Eisenbahnsektor verändert.

Wie lassen sich gesellschaftliche und wirtschaftliche Mobilitätsbedürfnisse klimafreundlich erfüllen und welche Rolle kann die Schiene dabei übernehmen? Diese Fragen standen im Fokus des 13. Symposiums Wettbewerb & Regulierung im Eisenbahnsektor. Der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz skizzierte die neue Dachstrategie „Starke Schiene“ als Beitrag der DB zu einer grünen Mobilitätswende. Bei der Mobilität der Zukunft komme es aber nicht nur auf die DB an, so Lutz. Alle Akteure seien gefragt. Eine leistungsfähige Bahn brauche Zusammenarbeit – über nationale Grenzen hinaus. Für den Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann ist die Schiene im Hinblick auf nachhaltige Mobilität ein echter Hoffnungsträger – aber auch dem Erfolg verpflichtet.

Vier Faktoren für den Erfolg der Schiene in Europa nannte Elisabeth Werner, Direktorin für Landverkehr bei der Europäischen Kommission. Nachhaltigkeit, Fokus auf die Nutzer, Innovationen sowie einheitliche Regelungen seien Voraussetzungen, um effektiv mit der Straße und dem Luftverkehr konkurrieren zu können. Einen Wendepunkt hin zu nachhaltiger Klimapolitik sieht Prof. Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in der Bepreisung der CO2-Emissionen. Effektive Lösungen beim CO2-Preis müssten allerdings europäisch ausgestaltet werden.

Das Wettbewerbssymposium 2020 hat gezeigt: Die Themen Ökologie und nachhaltige Mobilität sind endgültig im Verkehrssektor angekommen. Die Branche spürt den Aufwind aus Gesellschaft und Politik. Die Veränderungen werden umfassend sein. „Machbar, aber nicht trivial“, brachte Prof. Henning Kagermann, Vorsitzender der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität, den angestoßenen Transformationsprozess auf den Punkt.

Bilder vom Wettbewerbssymposium 2020 / Pictures of 2020 Competition Symposium