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Nachfolgend finden Sie die häufigsten Fragen und unsere Antworten darauf.

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Ende des Expander-Inhaltes
Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hat die Ahrstrecke in weiten Teilen komplett zerstört. Gemeinsam mit den Partner:innen vor Ort geht es seit dem Schritt für Schritt mit dem Wiederaufbau der Infrastruktur voran. Gleichzeitig elektrifiziert die DB die Strecke für einen klimafreundlicheren Bahnverkehr und stattet sie mit moderner Leit- und Sicherungstechnik aus. Außerdem errichten Spezialist:innen die neuen Bauwerke in hochwasserresilienter Bauweise. Ende des Jahres sollen die umfangreichen Arbeiten, die zwischen Walporzheim und Ahrbrück einem Neubau gleichkommen, abgeschlossen sein. Aktuelle Informationen und Meilensteine auf dem Weg dahin sind in diesem Presseblog veröffentlicht.

+++ 14. November 2025 +++

Update Ahrtalbahn: Alle zehn von der Flut zerstörten Stationen neu gebaut oder saniert

Mehr Aufenthaltsqualität und moderner Komfort für die Reisenden • Neues Konzept zur Förderung der regionalen Identität mit Informationen für Tourist:innen und Reisende • Letzte Restarbeiten an den Bahnhöfen bis zur Inbetriebnahme Mitte Dezember

In vier Wochen ist es so weit: Mitte Dezember können wieder Züge über die neue Ahrtalbahn fahren. Damit die Reisenden dann auch an modernen Stationen ein- und aussteigen können, hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) neben dem Wiederaufbau und der Elektrifizierung der Strecke alle zehn von der Flut zerstörten Stationen neu gebaut oder umfangreich saniert. Zudem sind die insgesamt 13 Stationen entlang der Bahnlinie von Remagen bis Ahrbrück Mitte Dezember bis auf Bahnsteig 2 in Ahrweiler-Markt vollständig barrierefrei. Dank weiterer Verbesserungen wie Wetterschutzhäusern, moderner dynamischer Schriftanzeiger und neuer Wegeleitung profitieren die Kundinnen und Kunden ab Fahrplanwechsel insgesamt von höherem Komfort und mehr Aufenthaltsqualität. Der Zugang zur klimafreundlichen Schiene wird so an der Ahrtalbahn noch einfacher und besser möglich.

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Blick von oben auf die Ahrtalbahn
Blick von oben auf die Ahrtalbahn
Quelle: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

+++ 27. Oktober 2025 +++

Züge fahren nach Herbstsperrung wieder zwischen Remagen und Walporzheim 

Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen + Halte in Bad Bodendorf und Lohrsdorf/Heimersheim fahren Züge nur stündlich an

Die Deutsche Bahn hat die Arbeiten für die Elektrifizierung zwischen Remagen und Walporzheim in den Herbstferien weiter vorangetrieben. Die Fahrgäste können seit Montag, 27. Oktober wieder mit dem Zug über die Ahrtalstrecke bis Walporzheim fahren. Jedoch entfallen bei jeder zweiten Verbindung (Linie RB 39) noch bis zum 16. November die beiden Halte Bad Bodendorf und Lohrsdorf/Heimersheim. Diese werden nur stündlich bedient. Grund dafür sind nicht termingerecht beendete Arbeiten an der neu sanierten Station Bad Neuenahr. Hierfür entschuldigen wir uns bei den Reisenden.

DB AG / Christian Sauer
DB AG / Christian Sauer
Quelle: Baustelle im Gleisbereich im Bahnhof Bad Neuenahr

Laufende Arbeiten im Bahnhof Bad Neuenahr. Foto: DB AG / Christian Sauer.

+++ 14. Oktober 2025 +++

Gleisstopfmaschine: Letzte Arbeiten zwischen Kreuzberg und Ahrbrück

Die Arbeiten an den Gleisen der neu aufgebauten Ahrstrecke liegen in den letzten Zügen. Zwischen dem 13. und 17. Oktober sind noch einmal große Maschinen auf der Strecke. Zwischen Kreuzberg und Ahrbrück sorgt eine Stopfmaschine dafür, dass die Gleise fest in ihre endgültige Lage kommen. Seit dem Frühjahr haben die Fachleute damit begonnen die Schwellen und Gleise zwischen Heimersheim und Ahrbrück zu verlegen. Schwere Bauzüge haben seitdem das Material unter anderem für die Elektrifizierung darüber transportiert. Jetzt machen die Fachleute die Gleise für den künftigen Zugverkehr fit. Der letzte Schotter wird aufgetragen und eine Stopfmaschine verdichtet das Material. Danach kommt noch ein Schotterbesen und fegt überstehende Steine weg. Danach liegen die Gleise stabil in ihrem Bett.

Parallel erledigen die Bauteams noch die finalen Arbeiten für die Elektrifizierung, den Einbau der neuen und modernen Leit- und Sicherungstechnik und die Stationen.

Die Gleisstopfmaschine im Einsatz zwischen Kreuzberg und Ahrbrück
Die Gleisstopfmaschine im Einsatz zwischen Kreuzberg und Ahrbrück
Quelle: Deutsche Bahn AG
Die Gleisstopfmaschine im Einsatz zwischen Kreuzberg und Ahrbrück

+++ 1. Oktober 2025 +++

Endspurt bei Elektrifizierung: In gut zwei Monaten fahren wieder Züge auf der Ahrtalbahn

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+++ 14. Juli 2025 +++

Vier Jahre nach der Flut: Alle 22 von der Flut zerstörten Brücken zwischen Walporzheim und Ahrbrück wieder aufgebaut oder erneuert

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Wiederaufbau Ahrstrecke - 15 Brücken neu gebaut und sieben saniert
Wiederaufbau Ahrstrecke - 15 Brücken neu gebaut und sieben saniert
Quelle: DB AG

+++ 10. Juni 2025 +++

Gleisbau zwischen Dernau und Kreuzberg mit Spezialmaschine Donelli

Die Maschinentechnik „Donelli“ von  LEONHARD WEISS geht einher mit hohen Leistungen von bis zu 250 Metern pro Stunde beim Gleisvorbau, Schwellenverlegen und Jochwechsel auch bei Bogenradien kleiner 250 Metern. Der Donelli ist bis Ende Juli zwischen Dernau und Kreuzberg entlang der Strecke im Einsatz.

Das System kann sich selbst verladen, so dass keine Hilfskräne erforderlich und ein schnelles Aufrüsten möglich sind. Das Gleisvor- und Umbausystem ist besonders geeignet für den Umbau enger Radien, die für Umbauzüge nicht geeignet sind oder auch für den Gleisvorbau, wenn Umbauzügen kein Altgleis zur Verfügung steht, gleichzeitig aber Tagesleistungen erzielt werden müssen, die mit Zweiwegebaggertechnik nicht erreichbar sind. Für den Einsatz in Tunneln ist das System mit Dieselpartikelfiltern ausgerüstet. Quelle: LEONHARD WEISS 

Die Maschinentechnik „Donelli“ im Einsatz an der Strecke
Die Maschinentechnik „Donelli“ im Einsatz an der Strecke
Quelle: Leonhard Weiss
„Donelli“ im Einsatz zwischen Dernau und Kreuzberg

+++ 13. Mai 2025 +++

Gleisbau geht schnell voran

Kaum war die erste Schwelle verlegt, ging es gleich flink voran beim Gleisbau. Mittlerweile lässt sich der Fortschritt beim Bau der neuen Ahrstrecke in vielen Metern messen, denn es geht in mehreren Abschnitten gleichzeitig deutlich vorwärts, wie die Bilder von Dienstag zeigen.

Eine kleine Premiere gabs an der Bunten Kuh: Hier ist die erste der neuen Brücken fertig geschottert worden! Die Kollegen der Elektrifizierung stehen in den Startlöchern, wenn ab Ende Juni die neuen Gleise mit Zweiwege-Technik befahren werden können.

In den kommenden Monaten werden abschnittsweise rund 28.000 Schwellen, 36.000 Meter Schienen sowie etwa 60.000 Tonnen Schotter eingebaut. Ergänzt wird der Ausbau durch sechs Weichen an den Bahnhöfen Dernau, Altenahr und Kreuzberg. Die Gleisarbeiten sollen bis September abgeschlossen sein.

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Ende des Sliders

+++ 5. Mai 2025 +++ 

Erste Schwelle liegt

DB Mitarbeiter beim Verlegen der 1. Schwelle für den Wiederaufbau der Ahrstrecke
DB Mitarbeiter beim Verlegen der 1. Schwelle für den Wiederaufbau der Ahrstrecke
Quelle: Deutsche Bahn AG / U. Bauer
Die 1. Schwelle für den Wiederaufbau der Ahrstrecke ist verlegt

Am Bahnkilometer 18,350 in Dernau wurde heute die erste Schwelle für den Wiederaufbau der Ahrstrecke verlegt – ein wichtiger Meilenstein und zugleich der offizielle Startschuss für die anstehenden Gleisbauarbeiten.

Mit dem Einbau der Schwellen entsteht die bauliche Grundlage für den Oberbau. In den kommenden Monaten werden abschnittsweise rund 28.000 Schwellen, 36.000 Meter Schienen sowie etwa 60.000 Tonnen Schotter eingebaut. Ergänzt wird der Ausbau durch sechs Weichen an den Bahnhöfen Dernau, Altenahr und Kreuzberg. Die Gleisarbeiten sollen voraussichtlich bis September 2025 abgeschlossen sein.

Projektleiter Oberbau Uwe Bauer vom Team „Wiederaufbau Ahrstrecke“ zeigt sich zuversichtlich, den ambitionierten Zeitplan weiter einzuhalten – auch wenn das Projekt logistisch anspruchsvoll ist.

+++ 10. April 2025 +++ 

Die Arbeiten in Heimersheim gehen voran

Im Bereich des ehemaligen Haltepunkts Heimersheim entlang der Landskroner Straße schreiten die Arbeiten zum Wiederaufbau der Ahrtalbahn weiter voran. Im Fokus der Maßnahmen steht in diesem Frühjahr unter anderem die Errichtung eines neuen Fuß- und Radwegs sowie der Aufbau der Oberleitungsanlage. Für die Durchführung sind Mastgründungsarbeiten mithilfe von Bohr- und Rammverfahren erforderlich. Im Bereich der Engstelle an der Landskroner Straße erfolgen zudem Gleisarbeiten, um die Bahntrasse weiter vom Flusslauf abzurücken und so die Strecke besser gegen Hochwasser zu schützen. Vom ehemaligen Haltepunkt Heimersheim bis zur Straßenbrücke der B266 wird ebenfalls mit Gleisumbaumaschinen das Gleis erneuert.

Für die Elektrifizierung der Strecke finden an verschiedenen Stellen im Abschnitt Remagen – Walporzheim Gründungsarbeiten mittels Ramm-/Bohrgerät statt und es werden Masten und weitere Teile der Oberleitungsanlagen montiert.

+++ 17. März 2025 +++

DB bereitet fünf Tunnel zwischen Rech und Altenahr für Elektrifizierung vor

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Ahrtalbahn - Krähhardt Tunnel
Ahrtalbahn - Krähhardt Tunnel
Quelle: DB AG/Michael Neuhaus
Der Krähhardt Tunnel wird für die Elektrifizierung vorbereitet

+++ 24. Januar 2025 +++ 

Vortriebsarbeiten im Engelsleytunnel

In der Ortslage Altenahr wird der Eisenbahntunnel Engelsley für die Montage einer Oberleitung vorbereitet. Der 1887 erbaute Tunnel entsprechend dem heutigen Stand der Technik aufgeweitet und mit einer neuen Tunnelinnenschale versehen.

Aufgrund der sehr guten geologischen Bedingungen soll der 66m lange Tunnel ab Februar 2025 mittels Sprengvortrieb vergrößert werden. Voraussichtlich bis zu zwei Mal am Tag werden dann Sprengungen im Tunnel erfolgen. Die Sprengarbeiten werden nur tagsüber zwischen 8:00 Uhr und 22:00 Uhr erfolgen. Unmittelbar vor Beginn der Sprengung wird mittels Warnsignalen aufmerksam gemacht. Die Bundesstraße wird während der Sprengung gesperrt. Die geräuschintensiven Ausbrucharbeiten werden voraussichtlich bis Ende Februar andauern.

Bauarbeiten mit Kran am Engelsley-Tunnel
Bauarbeiten mit Kran am Engelsley-Tunnel
Quelle: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus
Arbeiten am Engelsley-Tunnel im November 2024

+++ 16. August 2024 +++

Arbeiten an den fünf Ahrtalbahn-Tunneln haben begonnen

Die 5 Eisenbahntunnel der Ahrstrecke liegen auf einem kurzen Abschnitt zwischen Rech und Altenahr. An allen Bauwerken müssen Sanierungen und Elektrifizierungsarbeiten stattfinden, damit wieder Zugverkehr an der Ahr rollen kann. Eine Übersicht von Ost nach West:

Saffenburger TunnelDer Saffenburger Tunnel befindet sich auf dem Streckenabschnitt hinter Rech. Für den Eisenbahnverkehr wurde auch vor der Flut die südliche 219 m lange Röhre des Tunnels genutzt.  Nachdem in der nördlichen 235 m langen Röhre früher Champignons gezüchtet wurden, führt heute der Ahr-Radweg durch die Röhre. Beide Röhren führen unter der Ruine der Saffenburg entlang. Aktuell werden an beiden Tunnelportalendes Eisenbahntunnels Fels- und Hangsicherungsmaßnahmen durchgeführt, damit die Hauptarbeiten (Rückbau der Portale, Vortriebsbeginn) im Anschluss starten können. Da der alte Tunnel nur für eingleisigen Dieselverkehr und nicht nach aktuellen Standards überholte Technik gebaut war, wird dieser nun fit für die Zukunft gemacht! Dabei wird die gesamte Tunnelröhre mit einer Fräse aufgeweitet, damit genug Platz für die Oberleitung und benötigte Sicherheitsräume vorhanden ist.

Laacher TunnelDer 384 m lange Laacher Tunnel hinter Mayschoß war vor der Flut zweigleisig, sodass hier ein Sohlausbruch um 80 cm ausreichend Raum für die Oberleitungsanlagen schafft. Vorher bekommt der Tunnel noch eine neue Innenschale.

Reimerzhover TunnelAm 156 Meter langen Reimerzhover Tunnel wird die Sohle ebenfalls um 80 cm vertieft und eine neue Innenschale sowie Oberleitung errichtet.

Krähardt-TunnelAm Krähardt-Tunnel hat der Sohlabbruch bereits begonnen. Auf der Gesamtlänge von 89 Meter wird der Boden hier ebenso um 80 cm für die Oberleitung vertieft. Neue Innenschale inklusive.

Engelsley-TunnelUnterhalb von Altenahr und der Ruine der Burg Are, führt der 66 m lange Engelsley-Tunnel die Strecke nach Altenahr. Die Eisenbahntunnelröhre wird für die Elektrifizierung wie der Saffenburger Tunnel bergmännisch aufgeweitet. In der zweiten Tunnelröhre wird der Ahr-Radweg vom LBM saniert.

+++ 28. November 2024 +++ 

Abschied von der letzten alten Ahrbrücke

Die alte Eisenbahnbrücke "Pützfeld" zwischen Kreuzberg und Ahrbrück ist seit 27.11.24 um 15 Uhr Geschichte. Damit ist das Bauwerk nicht nur die am weitesten im Tal gelegene Brücke, sondern auch die letzte die nun abgerissen wurde. Um die Einschränkungen für den Durchfluss der Ahr so gering wie möglich zu halten, orchestrierte das Bauteam einen schnellen Abriss. Mit gleich vier Baggern gleichzeitig wurden die Abbruchteile ins vorbereitete Fallbett gebracht. Die Arbeiten zum Neubau der Brücke starten im Januar 2025.

Abrissbagger im Einsatz an der alten Eisenbahnbrücke "Pützfeld"
Abrissbagger im Einsatz an der alten Eisenbahnbrücke "Pützfeld"
Quelle: Deutsche Bahn AG / U. Bauer
Der Abriss der alten Eisenbahnbrücke "Pützfeld" zwischen Kreuzberg und Ahrbrück beginnt

+++ 11. November 2024 +++

Startschuss für die erste neue Eisenbahnbrücke „Mariental 2“

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Der Verschub der Brücke über die Ahr hat begonnen.
Der Verschub der Brücke über die Ahr hat begonnen.
Quelle: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus
Der Verschub der Brücke über die Ahr hat begonnen.

+++ 9. Juli 2024 +++ 

Wiederaufbau und Elektrifizierung an der Ahr im Zeitplan

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Wiederaufbau der Infrastruktur im Ahrtal
Wiederaufbau der Infrastruktur im Ahrtal
Quelle: Deutsche Bahn AG

+++ 10. Juni 2024 +++

Aktuelle Baumaßnahmen zwischen Remagen und Walporzheim

Seit Herbst 2023 laufen die Arbeiten für die Elektrifizierung. 2024 setzt die DB folgende Arbeiten zwischen Remagen und Walporzheim um:

  • Gründungsarbeiten der Mastfundamente
  • Aufstellung der Oberleitungsmaste
  • Beginn der Kettenwerksarbeiten
  • Verkehrsstation Bad Bodendorf Herstellung Bahnsteig 1
  • Verkehrsstation Heimersheim/ Lorsdorf  Herstellung Bahnsteig  2

Ab der Sommerferien 2024:

  • Bahnhof Walporzheim - Herstellung Bahnsteig 1
  • Bad Bodendorf - Rückbau Mittelbahnsteig, Verschwenkung Gleis 2  und Neubau Bahnsteig 2
  • Heimersheim/ Lorsdorf - Herstellung Bahnsteig  1

+++ Meilensteine bis Frühjahr 2024 +++

April 2024 | Brückenabriss in Rech 

März 2024 | Beginn der Arbeiten an den Verkehrsstationen 

+++ Dezember 2023 +++ 

Inbetriebnahme ESTW/ Leit- und Sicherungstechnik zwischen Remagen und Walporzheim

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Arbeitsplatz im ESTW Walporzheim
Arbeitsplatz im ESTW Walporzheim

+++ September 2023 +++

Baubeginn für den Neubau zwischen Walporzheim und Ahrbrück

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Wiederaufbau des letzten zerstörten Abschnitts der Ahrtalbahn beginnt
Wiederaufbau des letzten zerstörten Abschnitts der Ahrtalbahn beginnt
Quelle: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus
Der Wiederaufbau des letzten zerstörten Abschnitts der Ahrtalbahn beginnt: Vertreter von DB und Politik vor Ort.

 

+++ 2021 - Juli 2023 +++

Juli 2023 | ESTW-Rechnergebäude in Ahrweiler und Bad Bodendorf

Juni 2023 | 100 Kilometer neue Kabel zur Digitalisierung der Strecke

Juni 2022 | Beschluss zur Elektrifizierung der Gesamtstrecke

Dezember 2021 | Eingleisige Befahrbarkeit zwischen Remagen und Walporzheim

25. November 2025, 10:29 Uhr
Bauteams erneuern ab Dezember Vielzahl von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Technik • Zeitlich versetzte Bauschwerpunkte auf Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, Groß-Gerau, an den Mittelrhein und nach Wiesbaden • Planung der Verkehre mit Eisenbahnen und Aufgabenträgern für bestmögliches Angebot • Fahrplanänderungen sukzessive in den Auskunftssystemen

Ab Dezember saniert und modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) Stück für Stück den Eisenbahnknoten Mainz. Dafür bündelt die DB zahlreiche notwendige Bauarbeiten – vor allem auf den Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, nach Groß-Gerau und an den Mittelrhein sowie zwischen Mainz und Wiesbaden. Im Fokus stehen insbesondere die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Oberleitungen sowie Vorarbeiten für moderne Stellwerkstechnik. Auch die Planer der Regionaltangente West wollen diese voranbringen.

Klaus Vornhusen, DB-Konzernbevollmächtigter für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland: „Wir investieren in den kommenden Monaten mehrere hundert Millionen Euro in die Erneuerung des Schienennetzes rund um den Bahnknoten Mainz. Leider lassen sich die komplexen Arbeiten nicht ohne Auswirkungen auf den Bahnverkehr realisieren. Wir wissen, dass wir Pendlerinnen und Pendlern dabei in den nächsten Monaten viel abverlangen und danken für die Geduld und das Verständnis. Einen zuverlässigen ÖPNV kann es aber nur geben, wenn das Schienennetz so schnell es geht auf Vordermann gebracht wird. Wir setzen unsere ganze Kraft daran, die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten und in den Bauphasen jeweils ein gut planbares Angebot zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist: Über die Weihnachtstage rollt alles wie gewohnt, da wird nicht gebaut.“

Die Fahrtmöglichkeiten werden sukzessive in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator hinterlegt bzw. sind für die kommenden Wochen bereits dort zu finden. Die DB informiert zudem vor Beginn der jeweiligen Arbeiten noch einmal detailliert – auch über Anzeigen und Plakate in den Stationen und Zügen.

Reiseoptionen und Bauarbeiten bis Januar 2026 im Überblick

Zwischen dem Abend des 29. November und frühen Morgen des 23. Dezember finden in verschiedenen Zeitscheiben Weichenerneuerungen im Vorfeld des Mainzer Hauptbahnhofs und in Wiesbaden-Ost statt. Außerdem setzt die DB auf der Strecke Uhlerborn – Mainz Hauptbahnhof Arbeiten für die Erneuerung des Stellwerks um. Die Züge können dann nur eingeschränkt über die betreffenden Strecken fahren. Die Züge des Fernverkehrs werden in der Regel umgeleitet. Hierdurch kann es zu Fahrtzeitverlängerungen bzw. Haltausfällen kommen. Fahrgäste, die Regionalzüge und S-Bahnen nutzen möchten, kommen während der Baumaßnahmen mit verschiedenen Optionen wie folgt ans Ziel:

Strecke Mainz/Wiesbaden – Frankfurt

  • In der Nacht vom 6. auf den 7. Dezember können die Reisenden im Abschnitt Kelsterbach – Wiesbaden Hauptbahnhof mit der S8 fahren. Die S-Bahn-Linie S9 ist dann nicht unterwegs.

Strecke von Mainz an den Mittelrhein

  • Reisende, die zwischen dem 14. und 18. Dezember zwischen Mainz-Bischofsheim und Koblenz mit der den Regionalzügen der Linie RE 2 reisen, werden über die rechte Rheinseite umgeleitet. Der Halt Mainz Hauptbahnhof wird nicht angefahren und entfällt. Die regulären Zwischenstopps auf der linken Rheinseite sind dennoch weiter erreichbar – die Linie RB26 verkehrt zwischen Ingelheim und Oberwesel mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen. Für die Weiterfahrt in Richtung Koblenz fahren zwischen Oberwesel und Boppard aufgrund einer weiteren Baumaßnahme Busse als Ersatz.
  • Vom 14. bis 22. Dezember werden die Reisenden gebeten, zwischen Mainz Hauptbahnhof und Ingelheim den Schienenersatzverkehr zu nutzen. In dieser Zeit ist es baubedingt nicht möglich, mit den Regionalzügen der Linien RE3, RB26 und RB33 zu fahren. Auch zwischen Mainz Hauptbahnhof und Bad Kreuznach kommen Fahrgäste trotz des Ausfalls der Linie RE15 in dieser Zeit – weiter: zwischen Mainz und Ingelheim mit Bussen, ab Ingelheim mit den Linien RE3 und RB33.

Strecke Mainz - Wiesbaden

  • Vom 8. bis 15. Dezember können die Fahrgäste Ziele in diesem Bereich unter anderem mit Ersatzbussen, dem lokalen Busverkehr sowie den Linien S1, RB10 und RB75 (ab Mainz-Kastel) erreichen. Die S-Bahn-Linie S8 verkehrt nur bis Mainz Hauptbahnhof und steht zwischen Mainz und Wiesbaden daher nicht zur Verfügung.
  • Vom 8. bis 23. Dezember fahren die Züge der Linie RB75 zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hauptbahnhof abweichend über Mainz-Kastel. Für die Zwischenhalte bis Mainz Hauptbahnhof steht alternativ ab Mainz-Bischofsheim die Linie S8 zur Verfügung. In den Nächten vom 10. auf den 11. sowie 11. auf 12. Dezember entfällt die S8 aufgrund von Instandhaltungsarbeiten bereits ab Kelsterbach. Für die Fahrgäste stehen Busse als Ersatz bereit.

Relation Mainz – Alzey

  • Vom 8. bis 15. Dezember nutzen Reisende von Mainz in Richtung Alzey bitte den Schienenersatzverkehr zwischen Mainz Hauptbahnhof und Mainz-Gonsenheim. Ab Mainz-Gonsenheim verkehren die Linien RE13 und RB31 wie gewohnt in Richtung Alzey.

Ab dem Abend des 2. Januar arbeitet die DB InfraGO in verschiedenen Zeitfenstern weiter daran, Vorbereitungen für moderne Stellwerke zu treffen bzw. bestehende Technik zu erneuern. Hierdurch können die Züge zunächst bis zum 7. Februar, aber auch darüber hinaus, an verschiedenen Tagen nicht wie gewohnt über die Gleise fahren. Die Bauteams sind dann unter anderem erneut auf der Strecke Uhlerborn–Mainz Hauptbahnhof, aber auch im Bereich Mainz Hauptbahnhof – Bodenheim sowie zwischen Mainz und Raunheim im Einsatz. Ab Ende Januar finden für die Regionaltangente West zudem Bauarbeiten im Bahnhof Frankfurt-Höchst, im Bereich Frankfurt-Höchst – Höchst-Farbwerke sowie zwischen Kelsterbach und Frankfurt-Flughafen Regionalbahnhof statt. Diese sind in einzelne Bauphasen bis Ende Februar gegliedert und führen ebenfalls dazu, dass die Züge die betreffenden Strecken nicht regulär befahren können. Fahrgäste, die im ÖPNV unterwegs sind, haben dann die folgenden Möglichkeiten:

Strecke Mainz/Wiesbaden – Frankfurt

  • Vom 16. bis 30. Januar kommen die Fahrgäste mit dem Schienenersatzverkehr zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hauptbahnhof an ihre Ziele. Die S-Bahnen der Linien S8 und S9 stehen dann baubedingt nicht zur Verfügung. Zwischen Mainz Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof verkehren direkte RE-Züge über Frankfurt Höchst. Außerdem wird zwischen Mainz Hauptbahnhof und Wiesbaden Hauptbahnhof ein stündlicher S-Bahn-Pendelverkehr eingerichtet. Reisende in Richtung Frankfurt Flughafen können die Direktbusse des Schienenersatzverkehrs oder ab Mainz-Kastel die Linien S1 und RB10 bis Hattersheim bzw. Frankfurt-Höchst und ab dort die Expressbusse X17 bzw. X58 nutzen.
  • Bis zum 26. Januar fährt die Regionalbahn der Linie RB58 zwischen Laufach und Frankfurt Flughafen. Zwischen Frankfurt Flughafen und Rüsselsheim Opelwerk können die Fahrgäste die S-Bahn und Ersatzbusse für die Weiterfahrt nutzen.

Strecke Mainz – Wiesbaden

  • Ebenfalls vom 3. bis 15. Januar ändert sich der Laufweg der Regionalbahn RB75. Sie verkehrt abweichend zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hauptbahnhof über Mainz-Kastel. Für Reisende, die die Stationen auf der anderen Mainseite ansteuern wollen, ist dies bis zum 15. Januar mit der Linie S8 möglich. Ab dem 16. Januar verkehrt ein S-Bahn-Pendel zwischen Mainz und Wiesbaden Hauptbahnhof, das eine stündliche Direktverbindung zwischen den Landeshauptstädten sichert.

Strecke von Mainz an den Mittelrhein

  • Zwischen dem 3. und 30. Januar kann auf der linken Rheinstrecke zwischen Mainz und Ingelheim nur ein eingeschränktes Angebot verkehren, da die Strecke tagsüber nur eingleisig befahrbar und nachts sowie am Wochenende komplett gesperrt ist. Tagsüber verkehren die Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hauptbahnhof, wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linien RE2 und RB26 können zwischen Gau-Algesheim bzw. Ingelheim und Mainz Hauptbahnhof leider nicht verkehren. Die Linie RE15 muss zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hauptbahnhof entfallen, hier können Fahrgäste auf die Linien RE3 und RB33 ausweichen.

Die Verkehrskonzepte ab Februar und im weiteren Jahresverlauf sind derzeit noch in Abstimmung mit den beteiligten Eisenbahnen, Zweckverbänden und Aufgabenträgern. Sobald diese ausgearbeitet sind, wird die DB ebenfalls darüber informieren.

17. November 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Rodungsarbeiten vom 20. November 2025 bis zum 28. Februar 2026 zwischen Homburg und Einöd • Bauarbeiten auf drei Abschnitten starten 2026 • Inbetriebnahme im Dezember 2028 geplant

Die Deutsche Bahn (DB) plant, die Strecke Homburg – Zweibrücken wiederzubeleben und vor allem der Nutzung für Pendler:innen zur Verfügung zu stellen. Die Reaktivierung stellt ein bedeutendes länderübergreifendes Projekt für den Bahnverkehr zwischen Rheinland‑Pfalz und dem Saarland dar. Sie beinhaltet die Verlängerung der S-Bahn-Linie S1 aus Richtung Kaiserslautern über Homburg hinaus bis Zweibrücken im Stundentakt. Hierzu wird die Standzeit der in Homburg endenden Umläufe genutzt. Mit der Reaktivierung der Strecke erhalten die beiden Mittelzentren Homburg im Saarland und Zweibrücken in Rheinland-Pfalz ihre direkte Schienenverbindung zurück, was zu einer wesentlichen Verbesserung des Zugangebots beiträgt. 

Im Rahmen der Baumaßnahmen erfolgt die Reaktivierung der Strecke von Homburg nach Einöd und die Elektrifizierung der Strecke von Homburg über Einöd nach Zweibrücken. Ebenso wird die Leit- und Sicherungstechnik in Homburg und Zweibrücken angepasst, inklusive des Bahnhofs Einöd, und ein neues Elektronisches Stellwerk in Homburg-Einöd wird gebaut. Zudem sollen die Haltepunkte Homburg-Beeden und Schwarzenacker reaktiviert werden. Der Haltepunkt Einöd soll zu einem Umsteige-Bahnhof mit einem Mittelbahnsteig umgebaut und im Bahnhof Zweibrücken Hbf. der Bahnsteig 1 erhöht werden. Weiterhin spielt das Thema Artenschutz eine große Rolle. 

Zur Vorbereitung der Bauarbeiten stehen vom 20. November 2025 bis zum 28. Februar 2026 zunächst Rodungsarbeiten auf dem Abschnitt zwischen Homburg und Einöd an. Dieser Zeitraum entspricht den erlaubten Rodungszeiten im Rahmen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG). Die Anwohnenden wurden darüber bereits im Frühjahr informiert. 

Anschließend werden die Baumaßnahmen auf drei Abschnitten umgesetzt: 2026 beginnen die Arbeiten auf dem ersten Abschnitt von Homburg bis zur sogenannten Anschlussgrenze. Der zweite, derzeit stillgelegte und teilweise zurückgebaute Abschnitt Homburg – Einöd mit einer Länge von etwa 6,3 Kilometern folgt 2027. 2028 steht der dritte Abschnitt zwischen Einöd und Zweibrücken an. Die Inbetriebnahme der vollständig elektrifizierten und reaktivierten Strecke Homburg – Zweibrücken ist für Dezember 2028 vorgesehen. 

Weitere Informationen zum Projekt Reaktivierung der Strecke Homburg - Zweibrücken finden Sie auch unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/homburg-zweibruecken 

12. November 2025, 13:45 Uhr
Frankfurt am Main
Neufahrzeug FLIRT 3 XL (Baureihe 3428) der DB Regio erfolgreich im Fahrgasteinsatz • Neuer Reisekomfort ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember auf allen Verbindungen der Regionalbahnlinien RB 81 und RB 82

Der Probebetrieb der Neufahrzeuge vom Typ Stadler FLIRT 3 XL MoselLux im Fahrgasteinsatz auf ersten Zügen der Regionalbahnlinien RB 81/82 zwischen Trier und Koblenz sowie Perl läuft seit Mitte Oktober erfolgreich. Als weiterer Schritt der Modernisierung im MoselLux-Netz bringen sie mehr Reisekomfort, zusätzlichen Platz und zahlreiche Neuerungen wie WLAN, Steckdosen am Sitzplatz und barrierefreie Einstiege in den Alltag der Fahrgäste.

Im Rahmen einer heutigen Pressefahrt läuteten Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz, Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), Jürgen Meyer, Referatsleiter Öffentlicher Personenverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, Marvin Zimmermann, Projektleiter bei Stadler in Deutschland, sowie Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, den Endspurt zur Vollumstellung auf die neue Fahrzeugflotte im Regionalbahnverkehr entlang der Mosel zum Fahrplanwechsel im Dezember ein.

Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz: „Mit den neuen FLIRT 3 XL-Fahrzeugen setzen wir die Modernisierung des MoselLux-Netzes fort. Für die Fahrgäste bedeutet das: mehr Komfort, mehr Platz und ein spürbar ruhigeres, angenehmeres Reisen – ob im Berufsverkehr oder am Wochenende in die Weinregion. Uns geht es darum, Bahnfahren als erste Wahl im Alltag zu etablieren – mit WLAN, Steckdosen an jedem Platz, besseren Fahrgastinformationen und barrierefreien Einstiegen. Das ist nicht nur ein Gewinn für die Kundinnen und Kunden, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu unseren klima- und verkehrspolitischen Zielen im Land: eine komfortable Alternative zum Auto, weniger CO₂, mehr Lebensqualität im Moseltal.“

Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord: „Mit dem MoselLux-Angebot haben wir ein System geschaffen, das Fahrradfreundlichkeit großschreibt: breite Türen, mehr Stellplätze, großzügige Mehrzweckbereiche und ein durchdachtes Einbahnstraßen-system, dass das Ein- und Ausladen der Fahrräder erheblich erleichtert. Auch das Lotsenkonzept hat sich in der ersten Saison schon bewährt – die Radlotsen helfen in Spitzenzeiten, den Fahrgastfluss zu steuern, und sorgen so für einen stressfreien Ablauf.“

Jürgen Meyer, Referatsleiter Öffentlicher Personenverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes: „Die neuen Züge sind ein weiterer Gewinn für die Saarländerinnen und Saarländer an der Obermosel und machen das neue Mobilitätsangebot im MoselLux-Netz komplett. Mit der DB Regio haben wir dabei eine verlässliche und kompetente Partnerin, die die Strecken kennt und viel Erfahrung mit der Einführung von Neufahrzeugen hat. Wir im Saarland sind daher zuversichtlich, dass unsere vertraglichen Vereinbarungen im Alltag weiterhin verlässlich umgesetzt werden.“

Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte: „Qualität ist unser Maßstab: Dass wir das Netz nun vollständig auf den FLIRT 3 XL umstellen – trotz Lieferverzüge – unterstreicht unsere Planungskompetenz und Umsetzungs-kraft. Unsere Teams haben in Rekordzeit die Fahrpersonale geschult und alle Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb geschaffen - dafür gebührt ihnen mein herzlicher Dank. Der Probebetrieb ist bisher quasi störungsfrei gelaufen und wir bekommen viel Lob für die neuen Fahrzeuge – sowohl von unseren Fahrpersonalen als auch unseren Kund:innen.“

Marvin Zimmermann, Projektleiter Stadler Deutschland: „Wir freuen uns, dass die FLIRT-Fahrzeuge im Probebetrieb eine stabile Performance zeigen. Für den Hochlauf bis zum Fahrplanwechsel sind wir positiv gestimmt. Die Arbeiten an der Auslieferung der verbleibenden Fahrzeuge laufen mit höchster Priorität. Parallel dazu ist unser Gewährleistungsteam im DB Regio Werk Trier einsatzbereit, um die DB bei der Aufnahme des Fahrgastbetriebs verlässlich und partnerschaftlich zu unterstützen.“

v.l.n.r.: Jürgen Meyer, Referatsleiter Öffentlicher Personenverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord, Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz, Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, Hans Joachim Mons, Erster Kreisabgeordneter Landkreis Cochem Zell, Marvin Zimmermann, Projektleiter Stadler Deutschland.

Neufahrzeug ab Fahrplanwechsel auf allen Verbindungen im Einsatz

Zwölf der insgesamt 19 Fahrzeuge vom Typ FLIRT 3 XL sind aktuell ausgeliefert und zugelassen. Bis zum 9. Dezember folgen weitere fünf Fahrzeuge, so dass die für einen Vollbetrieb erforderlichen 17 einsatzfähigen Fahrzeuge ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember zur Verfügung stehen.

Aktuell sind drei Fahrzeuge auf planmäßigen Umläufen im Einsatz. Die Einscherung weiterer Neufahrzeuge auf den Regionalbahnlinien RB 81 Koblenz – Trier und RB 82 Trier – Perl erfolgt bis zum Fahrplanwechsel schrittweise. Ab 14. Dezember ist dann die Umstellung aller planmäßigen Züge der RB 81/82 sowie zwei einsatzbereiter Reservezüge auf den neuen Fahrzeugtyp vorgesehen.

Mit einer aktiv aufgebauten Reserveflotte aus Fahrzeugen der Baureihen 425 und 442 ist DB Regio Mitte darüber hinaus vorbereitet, weitere Lieferverzögerungen oder mögliche Probleme der FLIRT 3 XL im Betrieb zu kompensieren - für ein stabiles Ersatzangebot.

Die neuen Züge: Barrierefreie, komfortabel und fahrradfreundlich

507 Fahrgäste finden in den vierteiligen Zügen Platz, 245 davon auf Sitzplätzen. 20 Sitzplätze mit größerem Sitzabstand befinden sich in der 1. Klasse. Die voll klimatisierten FLIRT 3 XL punkten zudem mit Steckdosen, Videokameras, für die Kund:innen kostenfreiem WLAN sowie einem modernem Fahrgastinformations-system, das auch Echtzeitinformationen zum Fahrplan und Anschlüssen anzeigt. Helle Fahrgasträume sowie großzügig gestaltete Mehrzweckbereiche, welche die Mitnahme von bis zu 30 Fahrrädern sowie Rollstühlen und Kinderwagen ermöglichen, sorgen für angenehmen Reisekomfort.

Ein besonderes Merkmal des FLIRT für das Netz MoselLux ist das Einbahnstraßen-Prinzip für Fahrräder in den beiden Endwagen, die mit jeweils zwei Türen pro Seite versehen sind. Bereits von außen durch eine entsprechende Lackierung des Zuges erkennbar, können Reisende mit Fahrrad so schnell und ohne Hindernisse im Fahrzeug an einer markierten Tür ein- und an der nächsten aussteigen.

Mit jeweils sieben Türen je Fahrzeugseite ermöglichen die Züge einen bequemen und sicheren Ein- oder Ausstieg und unterstützen so insgesamt einen schnellen Fahrgastwechsel, was sich positiv auf die Pünktlichkeit der Züge auswirkt. Das zwischen der ersten und letzten Tür stufenlos begehbare Fahrzeug ist in den Mittelwägen mit einem behinderten­gerechten sowie einem weiteren WC ausgestattet.

Hintergrundinformation: RB 81/82 als Teil des MoselLux-Netzes

Die Regionalbahnlinien RB 81 Trier – Koblenz und RB 82 Trier – Perl sind Bestandteil des MoselLux-Netzes, zu dem auch die Regionalbahn-Linien RB 83 Wittlich - Trier West – Luxemburg sowie RB 87, welche morgens und abends zwischen Trier Hauptbahnhof und Luxemburg verkehrt, gehören.

Bereits seit Fahrplanwechsel im Dezember 2024 sind hier Teile des neuen Verkehrsvertrages mit der DB Regio gültig und mit Inbetriebnahme der Weststrecke Trier am 3. März 2025 erfolgten mit der finalen Linienführung der RB 83 weitere Umsetzungsschritte im MoselLux-Netz. Dabei wurde das Fahrplangebot konsequent ausgebaut. Neben dem Stundentakt je Linie verkehren die Züge nun täglich bis Mitternacht, an Wochenenden auf der Linie RB 81 sogar bis 1:38 und 1:52 Uhr. Darüber hinaus sind die Züge entlang der Moselachse mit dem lokalen und regionalen Linienbusverkehr verknüpft.

Mit dem neuen Verkehrsvertrag investieren die Aufgabenträger – der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord und das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes – neben mehr Platz und Reisekomfort in neuen Zügen auf der RB 81/82 auch bereits seit Dezember 2024 in mehr Kundenservice. In jedem Zug des MoselLux-Netzes ist planmäßig eine Zugbegleiterin oder ein Zugbegleiter an Bord.

Darüber hinaus profitieren Fahrgäste während der jährlichen Radsaison - vom 15. März bis einschließlich 1. November - auf den Regionalbahnlinien RB 81/82 vom Service zusätzlich eingesetzter Radlotsen. Der Einsatz erfolgt in ausgewählten Zügen an Wochenenden (Samstag und Sonntag), Feiertagen und angrenzenden Brückentagen sowie während der Sommerferien in Rheinland-Pfalz an allen Wochentagen. Das Lotsenkonzept hat sich in der ersten, zurückliegenden Saison 2025 bereits sehr bewährt.

Die aktuell noch dieselbetriebene Moselweinbahn (RB 85 Bullay – Traben-Trarbach) soll nach Elektrifizierung voraussichtlich ab Dezember 2029 als Teil des MoselLux-Netz ebenfalls mit den FLIRT 3 XL Fahrzeugen bedient werden.

Weitere Informationen unter:

https://www.dbregio-suedwesten.de/wir/mosellux

10. Juli 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauleistungen für Hessen und Rheinland-Pfalz vergeben • Vorlaufende Arbeiten haben begonnen • Vorstellung des Ersatzverkehrskonzepts für 2026 voraussichtlich im Herbst

In genau einem Jahr soll es losgehen: Vom 10. Juli bis 11. Dezember 2026 plant die Deutsche Bahn (DB InfraGO) die Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden zu sanieren. In einem Zeitraum von fünf Monaten soll die Strecke in großen Teilen erneuert und modernisiert werden. Ziel ist es, die rechtsrheinische Eisenbahnstrecke sowohl hinsichtlich des Bahnbetriebs als auch mit Blick auf extreme Wetterlagen langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren. 

Zwischen Juli und Dezember 2026 tauscht die DB von Troisdorf bis Wiesbaden unter anderem auf einer Länge von über 80 Kilometern die Gleise und 169 Weichen aus. Die alten Stellwerke entlang der Strecke werden durch neue elektronische Technik ersetzt. Weiterhin erneuert die DB während der Korridorsanierung jeweils acht Brücken und Stützwände, modernisiert zwölf Bahnübergänge und sichert sieben Felshänge. 

Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste nach der Generalsanierung von attraktiven Stationen. Die DB will die 36 Bahnhöfe zwischen Troisdorf und Wiesbaden modernisieren und zum Großteil barriere- oder stufenfrei ausbauen. In Absprache mit den Kommunen plant die DB weiterhin zum Beispiel Personenunterführungen zu erneuern, Bahnsteige zu verlängern und für eine neue, attraktive Gestaltung, Beleuchtung und Möblierung an den Verkehrsstationen zu sorgen. So schafft die Korridorsanierung im Vorfeld der Bundesgartenschau 2029 eine moderne Eisenbahninfrastruktur und attraktive Bahnhöfe am „Rechten Rhein“. 

Bauleistungen in Hessen und Rheinland-Pfalz vergeben 

Um die Arbeiten auf der Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden umsetzen zu können, hat die DB den Korridor in fünf Bauabschnitte aufgeteilt. Die Bauleistungen je Abschnitt wurden für ein europaweites Ausschreibungsverfahren in entsprechenden Baulosen gebündelt. Den Zuschlag für die führenden Gewerke Oberbau (z.B. Gleise und Weichen), Tiefbau (z.B. Kabelschächte) und Konstruktiver Ingenieurbau (z.B. Brücken und Stützwände) haben die Unternehmen HOCHTIEF Infrastructure GmbH für den Abschnitt zwischen Wiesbaden-Biebrich und Kaub, SPITZKE SE für die Strecke zwischen Kaub und Oberlahnstein sowie Leonhard Weiss GmbH & Co. KG für die Streckenabschnitte Oberlahnstein – Neuwied sowie Neuwied – Unkel erhalten.  

Der fünfte und nördlichste Bauabschnitt Unkel–Troisdorf im Übergang zwischen Rheinland-Pfalz und NRW befindet sich aktuell noch in der Ausschreibung. Hier bündelt die DB die Generalsanierung mit dem bereits bestehenden Ausbau der S-Bahn-Linie S13. Dies bedingt eine besondere Vergabestruktur. Der Ausbau der S13 zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel kann so um zwei Jahre beschleunigt werden. 

Vorbereitende Arbeiten in diesem Jahr 

Die vorbereitenden Arbeiten für die eigentliche Korridorsanierung ab Juli 2026 haben bereits in diesem Sommer begonnen. Von Mitte Juni bis Dezember führt die DB auf der Strecke zwischen Troisdorf, Unkel und Wiesbaden unterschiedliche Arbeiten wie Kampfmittelsondierungen und Baugrunduntersuchungen, bauliche Vorbereitungen für künftige Lärmschutzwände im Streckenverlauf oder Kabeltiefbau- und Signalarbeiten für neue Stellwerke durch. Außerdem richten die Baufirmen die Baustellenflächen entlang der Strecke ein und stellen die benötigen Logistikflächen her. In Rüdesheim und Rheinbrohl erneuert die DB Eisenbahnbrücken. Vorbereitende Arbeiten finden unter anderem auch in Assmannshausen, Kestert sowie am Durchlass in Kaub statt. Darüber hinaus werden Bauwerkserkundungen entlang der Strecke durchgeführt. In diesen Tagen erhalten rund 150.000 Haushalte entlang der Strecke eine persönliche Information zu den laufenden Arbeiten. 

Um die Auswirkungen der vorlaufenden Arbeiten auf die Fahrgäste dabei so gering wie möglich zu halten, setzt die DB das Baupensum insbesondere in den Nachtstunden, unter dem „rollenden Rad“, sowie während abwechselnder Voll- und Teilsperrungen der Strecke, um. Es kommt dadurch in unterschiedlichen Abschnitten immer wieder zu Anpassungen des Angebots und dem Ausfall einzelner Fahrten sowie insbesondere dem Entfall von Zwischentakten. Informationen zu den Fahrplanänderungen werden rechtzeitig in den Online-Auskunftssystemen der Verkehrsunternehmen, wie bahn.de, rmv.de und zuginfo.nrw enthalten sein und über Aushänge an den Bahnsteigen bekanntgegeben. 

Ersatzverkehrskonzept für 2026 in Arbeit 

Wenn die Bahnstrecke am rechten Rhein für die Korridorsanierung im nächsten Jahr für fünf Monate gesperrt ist, wird ein leistungsfähiges Verkehrskonzept dafür sorgen, dass Fahrgäste und Güter weiterhin zuverlässig an ihr Ziel kommen. Details erarbeiten die für den Nahverkehr zuständigen Aufgabenträger sowie Eisenbahnverkehrsunternehmen und Länder derzeit gemeinsam mit der DB. Voraussichtlich im Herbst ist die Abstimmung des Verkehrskonzepts abgeschlossen. Dann werden die Beteiligten die Öffentlichkeit umfassend informieren. 

Alle Infos zu den geplanten Bauarbeiten unter: rechter-rhein.deutschebahn.com