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Ende des Expander-Inhaltes
23. April 2026, 16:39 Uhr
Augsburg
Zusätzliche Reinigung an rund 200 Stationen in Bayern • DB investiert 2026 rund 50 Millionen Euro mehr für Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen  • Modernisierungsarbeiten in Augsburg gehen weiter 

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute eine umfassende Reinigungsaktion am Hauptbahnhof Augsburg durchgeführt. Am Frühjahrsputz beteiligten sich zahlreiche DB-Mitarbeitende. Sie nahmen sich Rolltreppen, Bahnsteige, Außenflächen und das Mobiliar vor. Auch Schrotträder wurden am Bahnhofsvorplatz entfernt. Das Ziel: Das Erscheinungsbild vor Ort sichtbar zu verbessern. Ebenfalls packten Mieter:innen im Bahnhof mit an. Auch Shops und Flächen für Gäste profitieren somit von der umfassenden Putzaktion. 

Bahnhofsmanagerin Melanie Kuchenbecker: „Saubere Bahnhöfe stehen bei unseren Reisenden und Besucher:innen ganz oben auf der Wunschliste – das bestätigen auch unsere Umfragen. Eine gepflegte Station sorgt für Wohlfühlatmosphäre und macht den Einstieg in den Zug gleich viel angenehmer. Gerade im Umfeld von Baustellen ist das oft eine Herausforderung. Deshalb haben wir heute gemeinsam angepackt und den Hauptbahnhof Augsburg noch sauberer gemacht.“

DB-Mitarbeiter:innen putzen am Hauptbahnhof Augsburg
DB-Mitarbeiter:innen putzen am Hauptbahnhof Augsburg
Quelle: Deutsche Bahn AG/Kathrin Kratzer
Zahlreiche DB-Mitarbeitende putzen am Hauptbahnhof Augsburg.

Die DB reinigt in Bayern beim Frühjahrsputz rund 200 Stationen, darunter den Hauptbahnhof Augsburg sowie die Stationen Haunstetter Straße, Messe, Hochzoll, Oberhausen und Inningen. Bundesweit findet der Frühjahrsputz bis Ende Mai an rund 1.400 Bahnhöfen statt. Das sind doppelt so viele Bahnhöfe wie im Vorjahr. Insgesamt erhält im Frühjahr 2026 mehr als jeder vierte Bahnhof in Deutschland eine umfassende Reinigung. Die DB gibt im Jahr 2026 über 50 Millionen Euro mehr aus, damit sich Reisende an den Bahnhöfen wohler fühlen. 

Das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit auf Bahnhöfen

Im Rahmen der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundesverkehrsministers ergreift die Deutsche Bahn (DB) unter anderem Maßnahmen für schnelle Verbesserungen bei Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen. DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben am 20. Januar am Berliner Hauptbahnhof grünes Licht für das Sofortprogramm, mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen sind ab sofort spürbar mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, beispielsweise mit mobilen Teams. Damit sorgen wir dafür, dass sich Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen.

Modernisierung des Hauptbahnhofs Augsburg nimmt wieder Fahrt auf

Auch die Modernisierung des Hauptbahnhofs Augsburg nimmt in den nächsten Wochen und Monaten wieder Fahrt auf. Nachdem 2023 gemeinsam mit den Stadtwerken Augsburg das neue und barrierefrei ausgebaute Zwischengeschoss mit Aufzügen und Rolltreppen eröffnet worden war, startet in diesem Jahr der weitere Umbau. Weil zunächst keine Baufirma gebunden werden konnte, mussten die Arbeiten im vergangenen Jahr verschoben werden. Aktuell beginnt der Innenausbau der Flächen für den Wiedereinzug des DB Reisezentrums, der DB Information sowie einer weiteren Verkaufsfläche. Die Arbeiten sollen nach derzeitigem Stand bis Mitte 2027 abgeschlossen werden. Im Sommer startet dann auch die schrittweise Modernisierung der noch nicht erneuerten Bahnsteigbereiche samt Dächern und der südlichen Personenunterführung. In mehreren Bauphasen werden zunächst der Bahnsteig A an Gleis 1 und anschließend die alten Bahnsteige B bis E neugebaut. Die südliche Personenunterführung wird ebenfalls runderneuert. In einer weiteren Bauphase errichtet die DB dann jeweils neue Bahnsteigköpfe im Süden und Norden und verschließt die Zugänge zum Posttunnel. 

Für die Arbeiten an den Bahnsteigen ohne Bahnsteigköpfe rechnet die DB mit einer Bauzeit von insgesamt rund fünf Jahren. Der Baustart ist für August 2026 geplant. Bis dahin ziehen die Fundstelle und die Bahnhofsmission in das vorbereitete Containerdorf am Bahnhofsvorplatz um. Ihre Räume werden abgerissen und neuerrichtet. Bevor die südliche Personenunterführung voraussichtlich ab August 2026 wegen der Bauarbeiten für mehrere Jahre gesperrt werden muss, wird der Container der DB Information bis zum Einzug ins Bahnhofsgebäude näher an den Haupteingang versetzt. Während der Umbauarbeiten läuft der Bahnverkehr weiter, allerdings kommt es für die Fahrgäste zu Gleisänderungen und teilweise längeren Umsteigezeiten. Die Stadtwerke Augsburg stellen am Hauptbahnhof zudem den Straßenbahntunnel samt neuer Haltestelle fertig.

21. April 2026, 11:00 Uhr
München
Sperrungen auf der Stammstrecke von 8. bis 11. Mai, 15. bis 18. Mai und 22. bis 28. Mai • Gleiserneuerung Riem – Markt Schwaben von 1. Mai bis 15. Juni • Stellwerksarbeiten Flughafen von 4. bis 8. Mai • Brückenarbeiten Fasanerie von 23. Mai bis 5. Juni 

Im Mai müssen sich Fahrgäste der S-Bahn München sowie einiger Regionalverkehrslinien auf größere Fahrplanänderungen einstellen. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten für die Instandhaltung und den Ausbau der Infrastruktur. Betroffen sind neben der Stammstrecke die Außenäste der Linien S1 Freising/Flughafen, S2 Erding und S8 Flughafen sowie Regionalzüge aus/in Richtung Landshut und Mühldorf. Die jeweils schnellste Verbindung ans Ziel finden Reisende mit der Fahrplanauskunft in den Apps, im Internet oder am Automaten. Dort sind alle Fahrplanänderungen und die Fahrzeiten der Ersatzbusse enthalten.

Bauarbeiten auf der S-Bahn-Stammstrecke 

Freitag, 8. Mai (22:20), bis Montag, 11. Mai (4:40): Kein S-Bahn-Verkehr auf der Stammstrecke und rund um den Ostbahnhof (Instandhaltungswochenende)

DB InfraGO bündelt wieder zahlreiche Baumaßnahmen an Gleisen, Weichen und Bahnhöfen. Parallel laufen die Arbeiten an der 2. Stammstrecke in Laim und am Ostbahnhof weiter auf Hochtouren. Dafür müssen die Stammstrecke und der Bereich rund um den Ostbahnhof gesperrt werden, sodass zwischen Pasing und Leuchtenbergring/Giesing kein Verkehr auf den S-Bahn-Gleisen möglich ist. Mit Ausnahme der S7 beginnen und enden alle Linien vorzeitig oder werden umgeleitet: 

  • S1: Fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Moosach und Hauptbahnhof). Einige Züge fahren nur ab/bis Moosach (U3).
  • S2: Im Westen verkehrt die S2 halbstündlich zwischen Petershausen und Heimeranplatz (U4/U5), ohne Halt ab/bis Obermenzing. Zwischen Altomünster und Dachau fahren die Züge regulär. Im Osten fährt die S2 wegen einer Gleiserneuerung nur zwischen Erding und Markt Schwaben. Zwischen Markt Schwaben und Ostbahnhof besteht Ersatzverkehr.
  • S3: Fährt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Giesing (U2) und Holzkirchen.
  • S4: Fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • S5: Fährt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing (U2).
  • S6: Fährt nur zwischen Tutzing und Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Pasing und Hauptbahnhof) sowie zwischen Leuchtenbergring und Ebersberg.
  • S7: Fährt regulär.
  • S8: Wird über den Südring umgeleitet – ohne Halt zwischen Ostbahnhof und Pasing sowie ohne Halt am Leuchtenbergring. 

Fahrtalternativen

Zwischen Pasing und Hauptbahnhof fahren Ersatzbusse im 10-Minuten-Takt mit Halt an allen Stationen. Schneller geht es ohne Zwischenhalt mit der S6 und den Regionalzügen, bei welchen baubedingt allerdings etwas weniger Verbindungen als üblich zur Verfügung stehen. Ergänzend ist Pasing mit der neuen Tram 14 an den U-Bahnhof Laimer Platz (U5) und mit dem Bus 130 an den U-Bahnhof Westendstraße (U4/U5) angebunden. Die Linie 130 verkehrt auf Bestellung der S-Bahn mit größeren Fahrzeugen und am Samstag im 10-Minuten-Takt. Außerdem hat die S-Bahn bei der MVG die Verlängerung der U4 bis zur Westendstraße beauftragt, um an den Umsteigebahnhöfen Westendstraße und Heimeranplatz tagsüber mehr Fahrtmöglichkeiten zu bieten. Ebenfalls auf Bestellung der S-Bahn ist die Tram 19 in den beiden Wochenendnächten auch nach 22 Uhr zwischen Pasing und Hauptbahnhof im 10-Minuten-Takt unterwegs. 

Im östlichen Bereich der Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof können alternativ die anderen Verkehrsmittel im MVV genutzt werden, beispielsweise die weitgehend parallel zum Tunnel verlaufende U5. 

Infografik: So verkehren die Linien am Wochenende 8. bis 11. Mai

Das passiert am Instandhaltungswochenende

Während der rund 54-stündigen Totalsperrung sind hunderte Mitarbeitende im Schichtbetrieb rund um die Uhr im Einsatz. Die Planungen für solch eine umfangreiche Sperrung haben einen Vorlauf von mehr als zwei Jahren.
 

Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten im Gleisbereich 

  • Schwellen- und Schienenwechsel zwischen Laim und Hirschgarten, sowie im Stammstreckentunnel
  • Schleifen von Schienen und Weichen zwischen Donnersbergerbrücke und Ostbahnhof
  • Oberleitungsinspektion und Regelkontrolle Wehrkammertor im Tunnel im Bereich der Isarunterquerung
  • Trafowechsel an Stellwerkstechnik in Laim
  • Wartung der Brandschutztüren
     

Maßnahmen in den Bahnhöfen 

  • Marienplatz: Leuchtmitteltausch auf den Bahnsteigebenen, Arbeiten an neu entstehenden Flächen zur Reisendenversorgung (Bäckerei) auf den beiden S-Bahnsteigen
  • Hauptbahnhof: Trogreinigung am Südbahnsteig sowie Glasfasereinschub in die vorhandene Abflussleitung, Natursteinarbeiten am Aufzug
  • Isartor: Deckenarbeiten in der östlichen Verteilerebene
  • Rosenheimer Platz: Natursteinarbeiten, Trockenbauarbeiten für Bauphasenwechsel in der Verteilerebene, vorbereitende Maßnahmen für den Fahrtreppentausch
     

2. Stammstrecke und Ausbau im Bahnknoten München

  • 2. Stammstrecke: Kampfmittelsondierung, Kabeltiefbau und Leit- und Sicherungstechnik im Bereich Ostbahnhof
  • 2. Stammstrecke: Diverse Arbeiten am Bahnhof Laim, unter anderem Schottern, Weichenabnahmemessung, Kabelverlegungen
  • Sendlinger Spange: Stopfarbeiten und Wechsel einer Zungenvorrichtung (Weiche), sowie Oberleitungsarbeiten.


Die Maschinen im Überblick (u.a.):

  • Vielzahl verschiedener Schienenfahrzeuge kommen auf 11 Kilometern Streckenlänge zum Einsatz.
  • Eine Bewetterungsmaschine zur Absorption der Staubentwicklung im Tunnel
  • Ein Stopf- und Schleifzug und mehrere Schweißtrupps arbeiten an den Schienen und Weichen.
  • Mehrere Zweiwegebagger
  • Spezialfahrzeug zum Arbeiten an Oberleitungen.
Ende des Expander-Inhaltes
Freitag, 15. Mai (21:20), bis Montag, 18. Mai (4:40): Kein S-Bahn-Verkehr zwischen Isartor und Johanneskirchen/Giesing/Trudering (Arbeiten für 2. Stammstrecke und Stellwerk)

DB InfraGO baut im Ostabschnitt der 2. Stammstrecke Bauweichen ein und arbeitet zudem am neuen elektronischen Stellwerk am Ostbahnhof, um die vergangenes Jahr in Betrieb genommene Technik zu optimieren. Dafür müssen die Gleise im Bereich rund um den Ostbahnhof gesperrt werden, sodass zwischen Isartor und Johanneskirchen/Giesing/Trudering keine S-Bahnen verkehren: 

  • S1: Fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Hauptbahnhof (ohne Halt an der Hackerbrücke).
  • S2: Fährt im Westen nur zwischen Altomünster/Petershausen und Isartor, im Osten nur zwischen Erding und Markt Schwaben. Zwischen Markt Schwaben und Ostbahnhof besteht Ersatzverkehr wegen Gleisarbeiten.
  • S3: Fährt nur zwischen Mammendorf und Isartor sowie zwischen Giesing und Holzkirchen.
  • S4: Fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • S5: Fährt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing.
  • S6: Fährt nur zwischen Tutzing und Heimeranplatz (U4/U5) sowie zwischen Trudering (U2) und Ebersberg.
  • S7: Fährt regulär.
  • S8: Fährt nur zwischen Herrsching und Pasing sowie zwischen Johanneskirchen und Flughafen. Ersatzverkehr zwischen Johanneskirchen und Ostbahnhof. 

Fahrtalternativen

Für Fahrgäste ist ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Ostbahnhof und Isartor im 10-Minuten-Takt eingerichtet. Jeweils von 7 bis 21 Uhr pendelt außerdem eine S-Bahn zwischen Riem, Ostbahnhof und Hauptbahnhof (Fahrzeit: 13 Minuten). Als Fahrtmöglichkeit zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof können die anderen MVV-Verkehrsmittel genutzt werden, etwa die weitgehend parallel verlaufende U5. Außerdem hat die S-Bahn bei der MVG die Verlängerung der U4 bis zur Westendstraße beauftragt, um an den Umsteigebahnhöfen Westendstraße und Heimeranplatz tagsüber mehr Fahrtmöglichkeiten zu bieten.

Ende des Expander-Inhaltes
Freitag, 22. Mai (22:40), bis Donnerstag, 28. Mai (4:40): Kein S-Bahn-Verkehr zwischen Pasing und Donnersbergerbrücke (Bahnsteigarbeiten Laim)

In den Pfingstferien laufen in Laim Arbeiten für die 2. Stammstrecke und den neuen Bahnhof. DB InfraGO baut dafür unter anderem drei neue Weichen, rüstet zwei neue Gleise mit Oberleitung sowie Leit- und Sicherungstechnik aus und stellt den neuen Bahnsteig fertig, damit dieser im weiteren Jahresverlauf in Betrieb gehen kann. Dafür müssen die Gleise gesperrt werden, sodass zwischen Pasing und Donnersbergerbrücke keine S-Bahnen fahren können. Auf der restlichen Stammstrecke verkehren je nach Abschnitt drei bzw. vier Linien und somit weniger S-Bahnen als üblich: 

  • S1: Fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Feldmoching (am 22. Mai noch bis Moosach). Zwischen Moosach und Feldmoching besteht Ersatzverkehr. Alternativ kann in Feldmoching auch die U2 genutzt werden.
  • S2: Fährt im Westen regulär zwischen Altomünster und Dachau sowie halbstündlich zwischen Petershausen und Hauptbahnhof (ohne Zwischenhalt ab/bis Obermenzing). Im Osten fährt die S2 nur zwischen Hackerbrücke und Riem. Wegen der parallellaufenden Gleiserneuerung besteht im weiteren Verlauf zwischen Berg am Laim und Markt Schwaben Ersatzverkehr. Zwischen Markt Schwaben und Erding fährt die S-Bahn.
  • S3: Fährt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Donnersbergerbrücke und Holzkirchen
  • S4: Fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • S5/S7: Die beiden Linien werden miteinander verbunden und fahren somit durchgehend zwischen Wolfratshausen und Kreuzstraße.
  • S6: Fährt im Westen am langen Pfingstwochenende nur zwischen Tutzing und Heimeranplatz und an den übrigen Tagen nur zwischen Tutzing und Hauptbahnhof. Im Osten fährt die S6 nur zwischen Ostbahnhof und Ebersberg.
  • S8: Fährt nur zwischen Herrsching und Pasing sowie zwischen Donnersbergerbrücke und Flughafen.

Betroffen ist auch der Regionalverkehr: Am langen Pfingstwochenende beginnen/enden die Züge aus dem Werdenfels tagsüber bereits in Pasing. 

Fahrtalternativen

Reisende zwischen Pasing und Hauptbahnhof können an den Wochentagen (26. und 27. Mai) alternativ die S6 nutzen. Am langen Pfingstwochenende fährt die S6 jedoch nicht zum Hauptbahnhof, sondern ab Pasing weiter bis Heimeranplatz mit Anschluss zur U-Bahn. Auch der Regionalverkehr kann zwischen Pasing und Hauptbahnhof genutzt werden, verkehrt baubedingt jedoch mit weniger Fahrten als üblich.

Aufgrund des eingeschränkten Angebots ist in den Stoßzeiten sowie zum Ausflugsverkehr am Pfingstwochenende mit einer sehr hohen Auslastung der direkten Zugverbindungen zwischen Pasing und Hauptbahnhof zu rechnen. Die DB empfiehlt daher, auch die folgenden alternativen Fahrtmöglichkeiten zu nutzen: 

  • Pasing ist mit der neuen Tram 14 an den U-Bahnhof Laimer Platz (U5) und mit dem Bus 130 an den U-Bahnhof Westendstraße (U4/U5) angebunden. Die Linie 130 verkehrt auf Bestellung der S-Bahn mit größeren Fahrzeugen und am Samstag im 10-Minuten-Takt.
  • Auf Bestellung der S-Bahn ist die Tram 19 in den Abendstunden auch nach 22 Uhr zwischen Pasing und Hauptbahnhof im 10-Minuten-Takt unterwegs.
  • Für die nicht angefahrenen S-Bahnhöfe der Stammstrecke besteht ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Pasing und Hackerbrücke.
Ende des Expander-Inhaltes

Bauarbeiten im Außenbereich

Freitag, 1. Mai (21:00), bis Montag, 15. Juni (4:00): Ersatzverkehr zwischen München und Markt Schwaben/Mühldorf auf S2, RE 4, RB 40 (Gleiserneuerung Riem – Markt Schwaben)

DB InfraGO erneuert zwischen Riem und Markt Schwaben Schienen, Schwellen und Schotter auf einer Strecke von rund sechs Kilometern.

Die S2 entfällt zwischen Riem und Markt Schwaben. Für Fahrgäste ist ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Berg am Laim (ab 22 Uhr ab Ostbahnhof) und Markt Schwaben mit Halt an allen Stationen im Einsatz. Da die Ersatzbusse in Riem nicht direkt am Bahnhof halten, erfolgt der Umstieg zwischen der S2 und dem Ersatzverkehr in Berg am Laim. Ergänzend fahren tagsüber von 5:30 bis 21 Uhr Expressbusse zwischen Markt Schwaben und Messestadt Ost, wo Anschluss an die U2 besteht.

Die Züge der Südostbayernbahn (RE 4, RB 40) entfallen zwischen Markt Schwaben und München sowie einzelne Züge zwischen Mühldorf und München. Für Fahrgäste sind Ersatzbusse im Einsatz, die zwischen Mühldorf bzw. Hörlkofen und München Ost (Friedenstr.) verkehren. In den Pfingstferien von 22. Mai (20 Uhr) bis 8. Juni (5:20 Uhr) entfallen alle Züge einheitlich auf der gesamten Strecke zwischen Mühldorf und München. Neben einem Ersatzverkehr mit Halt an allen Stationen sind dann auch zwei Expressbuslinien unterwegs. Sie verbinden Mühldorf und Ampfing bzw. Dorfen mit dem U-Bahnhof Messestadt Ost. 

Ende des Expander-Inhaltes
Montag, 4. Mai (22:45), bis Freitag, 8. Mai (3:40): Ersatzverkehr zwischen Besucherpark und Terminal auf S1, S8, RE 22 (Stellwerksarbeiten)

Am Münchner Flughafen entsteht bis Ende des Jahres ein neues elektronisches Stellwerk im Rahmen des Projekts „Erdinger Ringschluss“. Es wird ein altes und störanfälliges Relais-Stellwerk ersetzen und zu einem stabileren Bahnverkehr beitragen. Im Mai arbeitet DB InfraGO dafür im Flughafentunnel und verlegt unter anderem neue Kabel. 

Die Linien S1 und S8 fahren nur bis Besucherpark. Für Fahrgäste ist ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Besucherpark und Flughafen Terminal im 10-Minuten-Takt eingerichtet. 

Der Regionalverkehr (RE 22) verkehrt nur ab/bis Freising. Zwischen Freising und Flughafen verstärkt DB Regio die MVV-Buslinie 635 mit zusätzlichen Bussen bzw. Fahrten.

Ende des Expander-Inhaltes
Samstag, 23. Mai (3:20), bis Freitag, 5. Juni (4:30): Ersatzverkehr, Teilausfälle und Umleitungen auf S1, RE 2, RE 3, RE 22, RE 25, RB 33 (Brückenarbeiten Fasanerie)

Der Bahnübergang Fasanerie wird bis voraussichtlich 2029 durch zwei Unterführungen ersetzt. Die Beseitigung des störanfälligen Bahnübergangs trägt zu einem zuverlässigeren Bahnverkehr bei. Im Zuge der nun beginnenden Arbeiten errichtet DB InfraGO südlich des bestehenden Bahnübergangs eine Hilfsbrücke für die Bahngleise. Hierfür muss die Bahnstrecke gesperrt werden. 

Die S1 verkehrt nur zwischen Freising/Flughafen und Feldmoching. Fahrgäste aus und in Richtung Innenstadt nutzen in Feldmoching die U2 bzw. in Moosach die U3. Für Fahrgäste zwischen Feldmoching, Fasanerie und Moosach ist außerdem ein Ersatzverkehr mit Bussen im 20-Minuten-Takt unterwegs. 

Auch der Regionalverkehr ist betroffen: Die Züge der Linie RE 2 entfallen zwischen München und Landshut; Fahrgäste können alternativ die parallel verkehrenden Linien RE 3 und RE 22 nutzen. Der RE 3 fährt mit erhöhtem Sitzplatzangebot und wird zwischen München und Freising umgeleitet, wodurch sich die Fahrzeiten ändern. Bei der RB 33 kommt es ebenfalls bei einzelnen Zügen zu Ausfällen sowie abweichenden Fahrzeiten. Die Züge der Linie RE 22 halten zwischen Freising und Landshut an allen Unterwegshalten. Betroffen ist außerdem die Linie RE 25 der Länderbahn („alex“), die ebenfalls zwischen Landshut und München mit entsprechend geänderten Fahrzeiten umgeleitet wird.

Ende des Expander-Inhaltes

Umfangreiche Informationen und auffällige Wegeleitung zum Ersatzverkehr

An Stammstreckenbahnhöfen mit Ersatzverkehr erleichtern am Instandhaltungswochenende (8. bis 11. Mai) und an Pfingsten (22. bis 28. Mai) große purpurfarbene Informations-Stelen die Orientierung. Sie stehen als Blickfänger an den Bushaltestellen und informieren über das geänderte Liniennetz sowie den Ersatzverkehr. Zusätzliche Stelen weisen den Weg vom Bahnhof zur Bushaltestelle. Ergänzend zur Wegeleitung sind QR-Codes angebracht, mit denen Fahrgäste per Karten-App auf dem Smartphone zum Ersatzverkehr gelangen.

Details zu dieser und allen weiteren Bauarbeiten gibt es rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Maßnahmen unter s-bahn-muenchen.de/baustellen bzw. zum DB-Regionalverkehr unter bahn.de/bauarbeiten. Fahrgäste werden außerdem über Ansagen und Plakate in den Stationen vorab informiert. Die S-Bahn München setzt an einigen Bahnhöfen zudem Mitarbeitende ein, die Auskünfte geben und über den Ersatzverkehr informieren. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

Umfangreiche Bauarbeiten im Mai: Zeiträume und gesperrte Streckenabschnitte im Überblick.

 

25. März 2026, 10:30 Uhr
Passau
Umleitungen im Güterverkehr • Haltausfälle im Fernverkehr  •  Ersatzbusse für die Fahrgäste im Regionalverkehr • Vom 14. Juni bis zum 10. Juli zwei Korridore in der Region gleichzeitig im Bau • In Spitzenzeiten binden bis zu 140 Busse auf 10 Linien entfallende Nahverkehrshalte an

Während die Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg seit dem 6. Februar auf Hochtouren läuft und am 10. Juli endet, rückt der Baustart für den zweiten bayerischen Korridor näher. Die Sanierung der Strecke zwischen Obertraubling und Passau beginnt bereits am 14. Juni und dauert bis zum 12. Dezember 2026. Vom 14. Juni bis zum 10. Juli überlappen sich somit beide Korridorsanierungen. Für die Fahrgäste kommt es bis zum 12. Dezember zu umfangreichen Änderungen im Regional- und Fernverkehr in Bayern. Die Fahrplandaten sind in Kürze auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator abrufbar, so dass sich Reisende über mögliche Verbindungen informieren können. 

Änderungen im Fern- und Güterverkehr

Im Fernverkehr fahren ab dem 14. Juni keine Züge zwischen Nürnberg bzw. Regensburg und Passau von und nach Wien. Alternativ können Fahrgäste zwischen Deutschland und Österreich Züge mit Umstieg in München nutzen. Zwischen München und Wien gibt es in etwa ein stündliches Angebot. Dazu setzt DB Fernverkehr zusätzliche Verbindungen über Simbach (Inn) sowie über Salzburg ein. In Passau, Plattling und Straubing halten bis 12. Dezember keine Fernverkehrszüge, in Regensburg gilt das bis zum 10. Juli. Für Passauer Fernreisende verkehrt ein schneller Ersatzbus mit drei Fahrten pro Tag und Richtung – bis 10. Juli zwischen Passau und Nürnberg, ab 11. Juli zwischen Passau und Regensburg. Zur Mitfahrt sind ein gültiges Fernverkehrsticket sowie eine Sitzplatzreservierung nötig. 

Für den grenzüberschreitenden Güterverkehr wurde für die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling – Passau ein Konzept mit Wechsel zwischen eingleisiger Sperrung und Vollsperrung im Abschnitt Passau – Plattling erarbeitet. In diesem Konzept sind auch Baumaßnahmen im Gebiet der ÖBB Infra berücksichtigt.   

Änderungen im Regionalverkehr 

Für den Nahverkehr ergeben sich durch die Sperrung zwischen Obertraubling und Passau und die bis zum 10. Juli gleichzeitige Sperrung zwischen Nürnberg und Regensburg umfangreiche Änderungen. Darüber hinaus gibt es auch auf einzelnen Strecken jenseits des Korridors Obertraubling – Passau Ersatzverkehr und Fahrplanänderungen, da Fern- und Güterzüge über andere Routen umgeleitet werden. Auf diesen Linien muss der Regionalverkehr ausgedünnt werden. 

Damit alle Fahrgäste in den drei Bauphasen zwischen 14. Juni und 12. Dezember weiter mit dem öffentlichen Verkehr an ihr Ziel kommen, hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) in Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie mit DB InfraGO und den betroffenen Kommunen ein Konzept für einen leistungsstarken Ersatzverkehr erarbeitet. 

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Aufsichtsratsvorsitzender der BEG: „Der Freistaat sorgt dafür, dass die Kunden in Niederbayern und dem Großraum Regensburg trotz der Streckensperrung weiterhin öffentlich mobil bleiben. Obwohl weniger Züge fahren, müssen wir mehr Geld in dieses Angebot im Vergleich zum regulären Betrieb stecken. Die bayerische Summe für die Zusatzkosten des Ersatzverkehrs während der kompletten Korridorsanierung Nürnberg – Regensburg – Passau liegt bei rund 28 Millionen Euro. Damit tragen wir mehr als ein Scherflein dazu bei, dass der Ansatz von Bund und DB mit den Langzeitsperrungen im Bahnland Bayern zum Erfolg wird. Nach den bisherigen Eindrücken aus dem derzeit laufenden Projekt zwischen Nürnberg und Regensburg bin ich positiv gestimmt.“

Detaillierte Informationen zum Verkehrskonzept stellt die BEG auf der Website www.beg.bahnland-bayern.de/Korridorsanierung-Obertraubling-Passau zur Verfügung. Ebenso bietet folgende DB-Seite einen ausführlichen Überblick zum Ersatzverkehr: www.bahn.de/ersatzverkehr-obertraubling-passau.

Phase A: 14. Juni bis 10. Juli

Zwischen Nürnberg und Regensburg verkehren die Buslinien RE22, RE50, RB51 und S3 unverändert wie bisher. Die Regionalzuglinien RB17 und RE18 nehmen zwischen Ingolstadt und Regensburg wieder vollumfänglich den Betrieb auf der Schiene auf.

Rund um den Knoten Plattling müssen alle Regionalzuglinien durch Busse ersetzt werden. Diese verkehren auf mehreren Ersatzbuslinien zwischen Straubing, Plattling, Deggendorf, Landau und Passau. Zwischen Regensburg und Straubing fahren die Züge noch regulär.

Auf den Linien RE1, RB13, RB40, RB45, RB48 und RB87 kommt es aufgrund von umgeleiteten Güterzügen wie bisher zu Änderungen im Fahrplan. Hinzu kommen Fahrplanänderungen auf den Linien RE5 und RB54, im Abschnitt Grafing – Rosenheim fahren Ersatzbusse.

Phase B: 10. Juli (21 Uhr) bis 20. September

Zwischen Regensburg und Plattling sowie zwischen Dingolfing (montags bis freitags) bzw. Plattling (samstags und sonntags) und Passau fallen alle Regionalzüge aus. Ersatzbusse fahren auf langsamen und schnellen Linien zwischen Regensburg, Straubing, Plattling und Passau bzw. zwischen Landshut, Dingolfing, Plattling und Passau. Außerdem wird die Gäubodenbahn (RB32) zwischen Geiselhöring, Straubing und Bogen durch Busse ersetzt.

Die Einschränkungen auf den Linien RE1, RB13, RB40, RB45, RB48, RB87, RE5 und RB54 bleiben unverändert. Die RB33 München – Landshut entfällt (bis auf einzelne Züge zu den Hauptverkehrszeiten), die Halte zwischen Landshut und Freising werden stattdessen durch den Flughafenexpress RE22 bedient.

Phase C: 20. September (21 Uhr) bis 12. Dezember

Zwischen Regensburg und Plattling bzw. Passau sowie zwischen Geiselhöring und Bogen fahren die Ersatzbusse unverändert zur Phase B.

Der RE3 kann wieder stündlich bis Plattling fahren und wird nur noch zwischen Plattling und Passau durch Busse ersetzt. Die RB33 fährt wieder regulär.

Die Einschränkungen auf den Linien RE1, RB13, RB40, RB45, RB48, RB87, RE5 und RB54 bleiben unverändert. 

Wenn sich beide Korridore überschneiden, kommen als Ersatz für Zugverbindungen im Nahverkehr, die wegen der Bauarbeiten nicht angeboten werden können, bis zu 140 Busse zum Einsatz. Diese verkehren auf insgesamt bis zu 10 Linien und legen in der Spitze täglich rund 60.000 Kilometer zurück. Pro Linie verkehren teilweise mehrere Busse pro Stunde, zur Hauptverkehrszeit werden Verstärker- und Expressbusse eingesetzt. 

Für die Ersatzverkehre während der Korridorsanierungen hat die DB einheitliche Qualitätsvorgaben sowie ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Diese Standards kommen aktuell schon bei der Sanierung zwischen Nürnberg und Regensburg zur Anwendung. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die über WLAN und zum Teil über Toiletten an Bord verfügen.

Korridorsanierung: neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe

Aslihan Gebhart, Projektleiterin, DB InfraGO: „Mit der Korridorsanierung der Bahnstrecke Obertraubling – Passau bündeln wir auf einer der wichtigsten Bahnstrecken in Bayern ein ambitioniertes Bauvolumen. Wir erneuern Gleise, Weichen, Leit- und Sicherungstechnik sowie Oberleitung in großem Umfang. Auch die Bahnhöfe entlang der Strecke packen wir an. Fahrgäste können sich hier künftig auf moderne und attraktive Stationen freuen.“  

Bei der Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau erneuert die DB InfraGO unter anderem rund 120 Kilometer Gleise, über 140 Weichen und circa 90 Kilometer Oberleitungen oder setzt sie umfassend instand. Für mehr Flexibilität bei Störungen oder Baustellen auf der Strecke entstehen zusätzliche Weichenverbindungen (Überleitstellen). Außerdem modernisiert die DB die Leit- und Sicherungstechnik. So werden die noch bestehenden Relais-Stellwerke entlang der Strecke durch moderne elektronische Stellwerke ersetzt. Bei Osterhofen wird in der Nähe der Donau der Boden im Umfeld einer Moorstelle verfestigt. Zudem erneuert die DB InfraGO die Stützwand an der Bahnstrecke im Bereich der sogenannten Löwenwand zwischen Schalding und Sandbach.

Nach der Korridorsanierung profitieren die Fahrgäste von attraktiveren Stationen. Die DB modernisiert acht Bahnhöfe entlang der Strecke Obertraubling - Passau nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung. Dabei steht unter anderem der barrierefreie Ausbau im Fokus, dafür werden zum Beispiel mehrere Bahnsteige erhöht. In Osterhofen und Radldorf entstehen ganzheitlich barrierefreie Stationen durch den Bau neuer Personenunterführungen, Aufzüge sowie Bahnsteige. Die Installation der Aufzugstechnik und die damit verbundene Barrierefreiheit werden nach derzeitigen Planungen im Frühjahr 2027 fertiggestellt. An allen Stationen wird die Reisendeninformation bis Bauende auf den neuesten Stand der Technik gebracht sein. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität für alle Reisenden und Gäste der Bahnhöfe zu steigern. 

Infomobil tourt entlang der Strecke

Ab dem 17. April tourt ein Infomobil entlang der Strecke zwischen Obertraubling und Passau und macht an zahlreichen Stationen Halt. Dort können sich Interessierte über die geplanten Baumaßnahmen und das Verkehrskonzept informieren. Weitere Informationen gibt es hier: www.deutschebahn.com/generalsanierung-bayern. 

13. März 2026, 12:00 Uhr
München

Am Freitag, 13.03.2026, wurde in einer gemeinsamen Pressekonferenz der Beginn der Informationskampagne „Sicher unterwegs“ verkündet. Sie soll über Sicherheitseinrichtungen an Bahnhöfen, in Bussen und Bahnen sowie über wichtige Verhaltenshinweise informieren.

Informationskampagne "sicher unterwegs"
Informationskampagne "sicher unterwegs"
Quelle: Polizeipräsidium München
Bei der Vorstellung der Informationskampagne "sicher unterwegs" (v.l.n.r.): Polizeipräsident Thomas Hampel, Polizeipräsidium München | Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern und Chef der S-Bahn München | Leitender Polizeidirektor Steffen Quaas, Bundespolizeiinspektion München | MVG-Chef Ingo Wortmann

München ist die sicherste Großstadt Deutschlands. Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, mehr als halb so gering ist, wie in anderen Großstädten wie Berlin, Frankfurt oder Hamburg

Doch trotz der objektiv hohen Sicherheit können Menschen den öffentlichen Raum als unsicher empfinden – so auch in Verkehrsmitteln, in Bahnhöfen oder auf den Wegen von und zu Haltestellen. Dieses Gefühl kann bereits durch Alltagssituationen entstehen, beispielsweise durch laute Pöbeleien oder alkoholisierte Personen. Solche Erlebnisse können das Sicherheitsgefühl sogar dann beeinträchtigen, wenn man selbst nicht direkt betroffen ist.

Auf Initiative des Polizeipräsidiums München zusammen mit der MVG in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und der Deutschen Bahn wurden Lösungen erarbeitet, um das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Personennahverkehr zu stärken.

Über den Notruf 110 erreicht man die Polizei rund um die Uhr – und der Streifenwagen ist in dringenden Fällen im Schnitt nach vier Minuten vor Ort

Neben Beamtinnen und Beamten der Münchner Polizei sowie der Landes- und Bundespolizei sind jeden Tag rund 200 Sicherheitskräfte von MVG und DB in Zügen und an Bahnhöfen im Großraum München präsent. 

Zusätzlich steht das Service- und Fahrpersonal der beiden Unternehmen als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Zudem können die Fahrgäste in den U- und S-Bahnen jederzeit per Sprechstelle an den Türen Kontakt mit dem Fahrpersonal aufnehmen oder gezielt mitreisende Fahrgäste ansprechen und um Unterstützung bitten.

An allen U-Bahnhöfen stehen außerdem mindestens zwei rote Notrufsäulen am Bahnsteig und eine im Zwischengeschoss bereit. Per Knopfdruck kann ein Notruf oder Inforuf direkt in die MVG Leitstelle abgesetzt werden. Über die in den Stelen verbauten Kameras hat das Personal in der Leitstelle die Situation live im Blick. An den Notrufsäulen sind auch der Nothalt, mit dem der Zugverkehr gestoppt werden kann, ein Feuerlöscher sowie pro Bahnhof mindestens ein Defibrillator zu finden. 

Und schließlich sorgen insgesamt mehr als 15.000 Kameras an Bahnhöfen und Haltestellen sowie in Bussen, Trambahnen, S- und U-Bahnen von MVG bzw. DB für zusätzliche Sicherheit und im Falle von Straftaten eine beweiskräftige Strafverfolgung.

Mit der Kampagne „Sicher unterwegs“ informieren die Partner ab sofort auf Monitoren in den U- und S-Bahnen und an den jeweiligen Bahnhöfen über wichtige Verhaltenstipps und vorhandene Sicherheitseinrichtungen Auch die jeweiligen-Media-Kanäle informieren vertieft zum Thema Sicherheit. 

Der Start von „Sicher unterwegs“ ist nur der Auftakt. In den nächsten Monaten werden weitere Inhalte auf den Monitoren, bei Social Media und auf den Internetseiten der Partner veröffentlicht, etwa zum Thema Zivilcourage. Aktionen und Veranstaltungen werden die Kampagne zudem begleiten.

Polizeipräsident Thomas Hampel, Polizeipräsidium München: 

„Sicherheit ist ein Gemeinschaftsprojekt, sowohl mit den hier Beteiligten, als auch gesamtgesellschaftlich. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Menschen nicht nur sicher sind, sondern sich auch so fühlen. Unsere Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger ist klar: Wir sind für Sie da!“ (#wirfürEuch)

Ingo Wortmann, MVG-Chef: 

„Die öffentlichen Verkehrsmittel sind ein Teil des öffentlichen Raums. Unsere U-Bahnhöfe und Verkehrsmittel verfügen durchgängig über Sicherheitseinrichtungen: Notrufsäulen, Sprechstellen, Sicherheitspersonal und Kameras. Darüber hinaus sorgen wir dafür, dass diese möglichst hell beleuchtet und die Zuwegungen übersichtlich sind. Nicht alle wissen das. Das nehmen wir daher sehr ernst und schaffen mit der Kampagne ‚Sicher unterwegs‘ mehr Aufklärung darüber. Es freut mich, dass wir mit dem Polizeipräsidium München, der Bundespolizei und der Deutschen Bahn dieses wichtige Thema gemeinsam vorantreiben, um den Fahrgästen ein gutes Gefühl zu geben, bei uns einzusteigen. Gleichzeitig ist uns die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig. Wir prüfen unter anderem den Einsatz von Bodycams.“

Leitender Polizeidirektor Steffen Quaas, Bundespolizeiinspektion München: 

„Gerade im öffentlichen Personenverkehr ist es wichtig, dass sich die Menschen sicher fühlen – unabhängig von Tageszeit oder Route. Die Bundespolizei ist gemeinsam mit unseren Partnern täglich in Zügen und Bahnhöfen präsent. Mit der Kampagne ‚Sicher unterwegs‘ wollen wir zeigen: Hilfe ist schnell erreichbar, sei es durch uniformierte Einsatzkräfte, Sicherheitspersonal oder technische Notrufmöglichkeiten. Zögern Sie nicht, diese Angebote zu nutzen – wir sind da, wenn Sie uns brauchen.“

Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern und Chef der S-Bahn München: 

„Die S-Bahn ist ein sicheres Verkehrsmittel. Damit das so bleibt, erhöhen wir mit unserem bundesweiten DB Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen die Präsenz von DB Sicherheit und bauen die Videoüberwachung aus. Saubere, übersichtliche Fahrzeuge sowie mehr Reinigung und schnellere Reparaturen an Bahnhöfen sorgen dafür, dass sich unsere Fahrgäste sicher und wohl fühlen. Mit ‚sicher unterwegs‘ machen wir gemeinsam mit MVG, Bayerischer Polizei und Bundespolizei unser Engagement für Sicherheit im Münchner ÖPNV sichtbar und informieren, wie unsere Fahrgäste im Ernstfall handeln können. Am Herzen liegt uns aber auch die Sicherheit unserer Mitarbeitenden, denen wir künftig Bodycams anbieten wollen. Unsere Fahrkartenkontrolleure sind außerdem immer in Teams unterwegs und werden intensiv geschult.“

U-Bahn-Wache der MVG, die Münchner Polizei, die Bundespolizei und DB Sicherheit
U-Bahn-Wache der MVG, die Münchner Polizei, die Bundespolizei und DB Sicherheit
Quelle: SWM/MVG
Im Einsatz für einen sicheren ÖPNV in und um München: Die U-Bahn-Wache der MVG, die Münchner Polizei, die Bundespolizei und DB Sicherheit (von links nach rechts).

Auf diesen Kanälen finden sich Inhalte von "sicher unterwegs" wieder:

Polizeipräsidium München

Bundespolizeiinspektion München

Münchner Verkehrsgesellschaft:

Deutsche Bahn / S-Bahn München:

23. Februar 2026, 11:00 Uhr
Nürnberg
Moderne Ultraweit-Monitore sind besser lesbar und besonders energiesparsam • DB investiert rund 4,3 Millionen Euro

Den Fahrgästen am Nürnberger Hauptbahnhof wird es ab sofort noch einfacher gemacht, gut verständliche Informationen für ihre Reise zu erhalten. Vor Kurzem wurde der letzte neue Info-Monitor an der Station in Betrieb genommen. Neben dem Empfangsgebäude sind nun auch die Personenunterführungen vollständig ausgestattet. An allen drei Zugängen vom Empfangsgebäude zu den Gleisen können sich die Reisenden nun an 200 Zoll großen, besonders gut lesbaren Monitoren informieren. Zudem verfügt jeder Auf- und Abgang sowie die Bahnsteige über moderne Anzeiger. Insgesamt installierte die DB 114 neue Monitore im gesamten Bahnhofsbereich und investierte für den XXL-Austausch der Anzeiger rund 4,3 Millionen Euro.

Die modernen Monitore der neuesten Generation bieten viele Vorteile für die Reisenden: Die großzügigen Ultraweit-Displays sorgen für eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit und Lesbarkeit. Dank hoher Auflösung und optimierter Helligkeit sind die Informationen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut erkennbar. Zudem arbeiten die Geräte besonders energieeffizient.

Die Fahrgäste sehen auf den neuen Monitoren unter anderem die detaillierte Wagenreihung in Echtzeit, die Liniennummern, die Anschlussverkehre sowie die Abfahrtszeiten. Neu ist ein sogenannter Abfahrtsalarm, der den Fahrgästen mit einem Kreissymbol symbolisiert, dass die Abfahrt unmittelbar bevorsteht.

Weitere Infos zum Programm ZugInformationsMonitor (ZIM) finden sie unter https://www.dbinfrago.com/web/bahnhoefe/bahnhofs-und-stadtentwicklung/Bahnhofsprogramme/Programm-ZugInformationsMonitor-ZIM--11143306

Mit dem abgeschlossenen Rollout der Info-Monitore stärkt die DB die Qualität der Fahrgastinformation in Nürnberg weiter. Ziel ist es, Reisenden jederzeit verlässliche, klare und gut sichtbare Informationen für eine angenehme Reise bereitzustellen.