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06. Juli 2026, 15:00 Uhr
Rosenheim
Leistungsfähige Zulaufstrecke für Brennerbasistunnel ist bedeutender Bestandteil der Brennerachse München – Verona • Projektleiter Neumaier: „Planungsauftrag des Bundesverkehrswegeplans erfüllt“ • 119 zusätzliche Forderungen aus der Region bewertet • Parlamentarische Befassung kann beginnen  

Meilenstein für eine der wichtigsten Europaverbindungen: Die DB InfraGO hat die Vorplanung abgeschlossen und eine Vorzugstrasse ermittelt. Sie hat damit die Voraussetzungen für die Parlamentarische Befassung des Bahnprojekts Brenner-Nordzulauf im Deutschen Bundestag geschaffen. Nunmehr entscheidet der Deutsche Bundestag über den weiteren Fortgang des Bahnprojekts. 

Das Projektteam der DB InfraGO hat in enger Zusammenarbeit mit der Region und auf Grundlage zahlreicher technischer Untersuchungen eine leistungsfähige Strecke entsprechend den Vorgaben des Bundesverkehrswegeplans geplant, die den Mehrverkehr zum Brennerbasistunnel abwickeln und mehr Nahverkehr auf der weiterhin bestehenden Bestandsstrecke ermöglichen wird. Die geplante zweigleisige Neubaustrecke berücksichtigt die besonderen Verhältnisse im bayerischen Inntal. Über die Hälfte der Strecke soll in Tunneln verlaufen. Der Verlauf der Neubaustrecke wurde im Dialog entwickelt. Dafür gab es über 270 Sitzungen in Dialogforen sowie Infoveranstaltungen und hunderte Einzelgespräche. Zahlreiche Hinweise sind in den Trassenverlauf aufgenommen worden. Darüber hinaus konnte die Region weiterführende Kernforderungen einreichen, die bewertet wurden und in den parlamentarischen Prozess eingebracht werden.

Visualisierung Planungsschritte bei Bauprojekten
Visualisierung Planungsschritte bei Bauprojekten
Quelle: DB InfraGO
Die Parlamentarische Befassung ist die Voraussetzung für die kommenden Planungsschritte.

Matthias Neumaier, DB InfraGO-Gesamtprojektleiter für das Bahnprojekt Brenner-Nordzulauf: „Wir haben unseren Planungsauftrag erfüllt und die verkehrliche Zielsetzung aus dem Bundesverkehrswegeplan erreicht. Die neu geplante Strecke kann die zusätzlichen Güterverkehre aufnehmen, die der Brennerbasistunnel ermöglichen wird. Der Fernverkehr zwischen Deutschland, Österreich und Italien profitiert von kürzeren Reisezeiten. Mit der neuen Brennerachse zwischen München und Verona können wir mehr Verkehr von der hochbelasteten Straße auf die umweltfreundliche Schiene verlagern.“ 

Die Unterlagen der Vorplanung gingen gemeinsam mit der Bewertung der zusätzlichen Kernforderungen im vergangenen Jahr an das Eisenbahn-Bundesamt und das Bundesverkehrsministerium. Sie werden Teil der Parlamentarischen Befassung im Deutschen Bundestag.

Kernforderungen aus der Region bewertet 

Aus der Region – von Kommunen bis Einzelpersonen – wurden insgesamt 119 Kernforderungen eingereicht. Die DB InfraGO bewertete, inwieweit die Forderungen die verkehrliche Zielsetzung des Bundes erfüllen, ob sie technisch machbar sind und welche Kosten damit verbunden wären. 

Die Kernforderungen beziehen sich auf viele verschiedene Aspekte: Überwiegend wurden zusätzlicher Lärm- und Erschütterungsschutz und Anpassungen im Trassenverlauf gefordert, wie etwa weitere Tunnelanteile. Darüber hinaus gab es konkrete regionale Wünsche, wie eine Rad- und Fußgängerbrücke parallel zur geplanten Innüberquerung. Einige Kernforderungen entsprechen nach Prüfung der DB InfraGO nicht der verkehrlichen Zielsetzung aus dem Bundesverkehrswegeplan oder sind technisch nach aktuellen Standards nicht genehmigungsfähig. Das von Bürgerinitiativen eingereichte „Alternativkonzept“ würde nach erster Analyse durch die DB InfraGO vor allem auf der Verbindung Rosenheim – Mühldorf – Landshut massive Betroffenheiten mit sich bringen. Die verkehrliche Zielsetzung wäre trotzdem nicht erfüllbar. Eine gewünschte unterirdische Verknüpfungsstelle im Wildbarren kann die sicherheitstechnischen Vorgaben nicht erfüllen. 

Alle Kernforderungen werden dem Deutschen Bundestag vorgelegt. Das Parlament wird dann über die Trasse und die regionalen Forderungen entscheiden. Matthias Neumaier dazu: „Wir haben die Bedürfnisse und Gegebenheiten der Region bestmöglich berücksichtigt. Allerdings muss die Wirtschaftlichkeit bei der Planung immer gegeben sein. Über Forderungen, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus gehen, muss die Politik entscheiden.“ 

Der Beschluss im Deutschen Bundestag wird Voraussetzung für die kommenden Planungsschritte sein. 

Hinweis für Redaktionen:

Die vollständigen Unterlagen werden im Rahmen der Parlamentarischen Befassung als Bundestags-Drucksache veröffentlicht. 

Der Streckenverlauf visualisiert ist hier online abrufbar: Visualisierungen - Bahnprojekt Brenner-Nordzulauf

01. Juli 2026, 12:45 Uhr
Aschaffenburg
Rundum erneuerter Mittelbahnsteig, neue Aufzuganlage, moderne Bahnsteigausstattung sowie ein besseres Informations- und Wegeleitsystem sorgen für mehr Komfort für die Fahrgäste • Investitionen in Höhe von knapp 29 Millionen Euro für Bahnhof, Stellwerke und Oberbau • Feierliche Inbetriebnahme zum 20-jährigen Bestehen der Westfrankenbahn 

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Obernburg-Elsenfeld ist erfolgreich abgeschlossen. Mit der Fertigstellung steht den täglich bis zu 2000 Reisenden nun ein rundum modernisierter und vollständig barrierefreier Bahnhof zur Verfügung. Insgesamt wurden für die Maßnahme rund acht Millionen Euro aus Mitteln des Bundes unter Beteilung der Kommune sowie Eigenmitteln der Westfrankenbahn investiert. Der erfolgreiche Umbau in Obernburg-Elsenfeld ist ein weiterer Baustein für eine noch attraktivere Westfrankenbahn, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert.

 

Bayern barrierfrei
Bayern barrierfrei
Quelle: Deutsche Bahn AG - Maja Moritz
Über den barrierefrei ausgebauten Bahnhof Obernburg-Elsenfeld freuen sich ( v.l.): Björn Bartels, Landrat des Landkreises Miltenberg, Stefan Schnorr, Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG, und Christian Bernreiter, Bayerischer Staatminister für Wohnen, Bau und Verkehr

 

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG: „Bahnhöfe sind unsere Visitenkarte vor Ort: In Obernburg-Elsenfeld zeigen wir, was moderne, barrierefreie Infrastruktur leisten kann. Mit dem erneuerten Bahnhof machen wir das Zugfahren für die Menschen in der Region noch attraktiver. Zusätzlich haben wir auch modernste Stellwerkstechnik auf einer Regionalstrecke installiert. Von beiden Maßnahmen profitieren die Westfrankenbahn und ihre Fahrgäste. Die Westfrankenbahn steht seit vielen Jahren für verlässliche Mobilität im ländlichen Raum.“ 

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr:„Heute würdigen wir nicht nur die Leistungen der vergangenen zwei Jahrzehnte. Wir setzen gleichzeitig ein starkes Zeichen für die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in der Region. Mit dem Bahnhof Obernburg-Elsenfeld sind nun bereits 20 von 21 Stationen im bayerischen Teil der Westfrankenbahn barrierefrei erschlossen, und für den noch fehlenden Bahnhof Kleinwallstadt gibt es bereits eine Ausbauperspektive. Es ist einmalig in Bayern, dass entlang einer Strecke alle Bahnhöfe barrierefrei sind. Investitionen in die Infrastruktur sind wichtig für Lebensqualität, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist es das Ziel des Freistaats, auch den Dieselbetrieb bei der Westfrankenbahn perspektivisch zu beenden und durch umsteigefreie Verbindungen in das Rhein-Main-Gebiet für die Fahrgäste mehr Komfort und eine bessere Anbindung zu schaffen.“      

Stefan Schnorr, Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr„Barrierefreiheit ist kein Komfortextra, sondern eine wesentliche Voraussetzung für die selbstbestimmte Mobilität aller Menschen. Mit dem rundum erneuerten Bahnhof Obernburg-Elsenfeld wird Bahnfahren für alle einfacher, sicherer und attraktiver – ob mit Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrrad oder schwerem Gepäck. Die Ertüchtigung von Netz und Bahnhöfen geht voran. Dafür setzt sich das Bundesverkehrsministerium nachdrücklich ein, dass die Menschen zuverlässig, pünktlich, barrierefrei und sicher Zug und Bahnhof nutzen können. Mein Dank gilt dem Freistaat Bayern, der Deutschen Bahn und allen Beteiligten, die dieses wichtige Projekt gemeinsam verwirklicht haben.“

Björn Bartels, Landrat des Landkreises Miltenberg:„Der Bahnhof Obernburg-Elsenfeld ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für unseren Landkreis. Dass er nun barrierefrei und modern ausgebaut ist, ist eine gute Nachricht für viele Fahrgäste. Mein Dank gilt allen Beteiligten. Der Ausbau ist zugleich ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer starken, zukunftsfähigen Schieneninfrastruktur in unserer Region.“ 

 

Umfangreiche Arbeiten am Bahnhof, Gleisen und Weichen

In den vergangenen Monaten hat die DB InfraGO den bestehenden Mittelbahnsteig zurückgebaut und für einen ebenerdigen Ein- und Ausstieg mit einer Höhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante neu errichtet, eine spätere Anpassung auf 76 Zentimeter wurde planerisch berücksichtigt. Gleichzeitig können sich die Fahrgäste über eine moderne Bahnsteigausstattung freuen. So erleichtert ein neues Informations- und ein Wegeleitsystem die Orientierung am Bahnhof. Der neue Mittelbahnsteig ist über eine moderne Aufzuganlage über die umgestaltete Unterführung barrierefrei erreichbar. Auf der Westseite des Bahnhofs gelangt man sowohl über die erneuerte Treppenanlage als auch barrierefrei über eine neue Rampe in die Personenunterführung. Als kommunales Projekt des Marktes Elsenfeld ist zudem auch geplant den Zugang Ost zu erneuern, sodass für die Fahrgäste dort dann ebenfalls eine vollständig barrierefreie Zugangsmöglichkeit besteht. Das Bundesprogramm „Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen 1“ (FABB 1) stellt einen großen Investitionsteil des umfangreichen Stationsumbaus in Obernburg-Elsenfeld zur Verfügung. 

Im Bereich des Bahnhofs hat die Westfrankenbahn zudem die Gleisanlagen erneuert sowie Weichen neu und umgebaut.

 

Elektronische Stellwerke Obernburg-Elsenfeld und Kleinwallstadt erhöhen die Qualität

Bereits im November 2025 hatte die DB InfraGO die neuen elektronischen Stellwerke (ESTW) Oberburg-Elsenfeld und Kleinwallstadt in Betrieb genommen. Der Zugverkehr auf der kompletten Maintalbahn wird somit aus der Zentrale in Miltenberg heraus gesteuert. Die neue Leit- und Sicherungstechnik, zusätzliche Block- und Zwischensignale sowie die neuen Weichen verbessern maßgeblich die Betriebsqualität auf der eingleisigen Strecke. Die Finanzierung der elektronischen Stellwerke sowie der Erneuerung des Oberbaus im Bereich des Bahnhofs erfolgte aus Mitteln des Bundes sowie des Freistaats Bayern.

 

20 Jahre RegioNetz Westfrankenbahn: Eisenbahn aus einer Hand

Seit 2006 verbindet die Westfrankenbahn als verlässlicher Mobilitäts- und Infrastrukturpartner Hohenlohe, Franken und Untermain in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen und leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum.

Als eigenständiges RegioNetz unter dem Dach der DB steht sie für „Eisenbahn aus einer Hand“: Die Verantwortung für den Betrieb der Strecken und Stationen, Zugverkehr und Service liegt direkt vor Ort. Rund 16.000 Fahrgäste täglich profitieren so von kurzen Wegen, schnellen Lösungen und maßgeschneiderten Angeboten. 

Als in der Region verankertes, mittelständisches Unternehmen betreibt die Westfrankenbahn Verkehr und Infrastruktur auf 371 Kilometern, davon 206 Kilometer auf eigener Infrastruktur. 76 Stationen, darunter 50 eigene mit 73 Bahnsteigen, sichern den Zugang zum Schienenverkehr. 49 Fahrzeuge legen dabei jährlich rund 4,0 Millionen Zugkilometer zurück. Rund 390 Mitarbeiter:innen sorgen für einen möglichst reibungslosen Betrieb. 

In den vergangenen 20 Jahren hat die Westfrankenbahn ihre Infrastruktur schrittweise erneuert und unter anderem 66 von 73 Bahnsteigen barrierefrei ausgebaut. Auch in die Erneuerung ihrer Fahrzeugflotte hat die Westfrankenbahn in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Aufgabenträgern investiert. Und auch in den nächsten Jahren geht die Modernisierung weiter. Zu den wichtigsten Zukunftsprojekten auf bayerischer Seite zählt das gemeinsam mit dem Freistaat Bayern geplante Elektrifizierungsprojekt der Maintalbahn zwischen Aschaffenburg und Miltenberg sowie dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Kleinwallstadt.

 

 

 

30. Juni 2026, 09:00 Uhr
München
50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge • Job-Kompass unterstützt bei Berufswahl • Bewerbung via Chatbot möglich • DB rekrutiert rund 5.200 Nachwuchskräfte

Die Deutsche Bahn (DB) sucht noch Auszubildende und dual Studierende für den Start diesen Herbst. Kurzentschlossene können sich für freie Plätze insbesondere in operativen Berufen bewerben. Insgesamt rekrutiert das Unternehmen in diesem Jahr rund 5.200 Nachwuchskräfte.

Die DB bietet ein breites Spektrum an Einstiegsmöglichkeiten. Ob im Zug, im Stellwerk oder in der Werkstatt: Insgesamt stehen 50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge zur Auswahl. Nachwuchskräfte können von Anfang an mit einem sicheren Einstieg ins Berufsleben planen. Denn wer seine Ausbildung oder sein duales Studium erfolgreich abschließt, erhält bei der DB ein Angebot zur Übernahme.

Doch vor der Ausbildung oder dem dualen Studium kommt die Berufswahl. Unentschlossene können in einer virtuellen 3D-Welt auf experience.db.jobs eintauchen. In interaktiv gestalteten Räumen gibt es verschiedene Berufe zu entdecken. Außerdem bietet die DB einen kostenlosen Online-Berufstest an: Mit DB Job-Kompass können zukünftige Eisenbahner:innen in 25 Fragen herausfinden, welche Jobs am besten zu ihren Fähigkeiten und Interessen passen.

Für alle, die nach dem Schulabschluss noch berufliche Orientierung und Vorbereitung auf eine Berufsausbildung brauchen, setzt die Deutsche Bahn auch in diesem Jahr ihre Ausbildungsvorbereitung „Chance plus“ fort. In unter einem Jahr bekommen die Teilnehmenden einen Eindruck von einem Beruf im serviceorientierten bzw. gewerblich-technischen Bereich und werden dabei pädagogisch begleitet. Am 1. November gehen Klassen an folgenden Standorten an den Start: Hamburg, Bremen, Berlin, Erfurt, Frankfurt, München, Nürnberg und Köln. 

Bewerbungen sind online und auch per Chatbot möglich, per Spracheingabe in rund vier Minuten. Neben der Restplatzbörse für Ausbildungen und für Duale Studiengänge finden Sie hier eine Auswahl freier Plätze in der Region für den Herbst 2026:

  • Lokführer:in im Personenverkehr (in Garmisch-Patenkrichen, Murnau am Staffelsee, Mittenwald, München, Bamberg)
  • Lokrangierführer:in im Güterverkehr (in München und Ingolstadt)
  • Zugverkehrssteuerer (w/m/d) (in München, Mühldorf am Inn, Nürnberg, Schwandorf, Regensburg, Passau, Ingolstadt, Buchloe)
  • Gleisbauer:in (in Nürnberg, Regensburg, Schwandorf, München, Rosenheim, Donauwörth, Freilassing, Augsburg, Mühldorf am Inn)
  • Fachkraft im Fahrbetrieb (in Gemünden am Main, Würzburg, Rosenheim, Oberthulba, Passau, Erding, Regensburg, Weilheim)
  • Elektroniker:in für Betriebstechnik (in Mühldorf am Inn, Speichersdorf, Marktredwitz, Würzburg, München, Weiden, Plattling, Buchloe, Würzburg, Kempten, Augsburg, Gemünden am Main, Amberg, Ingolstadt, Rosenheim)
  • Duales Studium Bauingenieurwesen (in Würzburg, Gemünden am Main, Augsburg, München, Mühldorf)
  • Duales Studium Elektrotechnik (in München, Nürnberg, Augsburg)

Darüber hinaus bietet die DB vielfältige Praktikumsmöglichkeiten für Schüler:innen an. Die Praktika geben Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und unterstützen bei der Berufsorientierung mit Blick auf das kommende Schul- und Ausbildungsjahr.

Hinweis für Redaktionen: Azubi-Fotos finden Sie hier. 

 

 

30. Juni 2026, 12:30 Uhr
Regen
Raupenkran hebt neue Stahlfachwerkbrücke im Landkreis Regen ein • DB InfraGO erneuert sukzessive drei Brücken auf der Bahnstrecke zwischen Plattling und Bayerisch Eisenstein • Neue Infrastruktur sorgt für mehr Zuverlässigkeit und pünktlichere Züge 

Die Bauarbeiten für die neue Nagerlbrücke laufen auf Hochtouren. Die DB InfraGO erneuert seit März vergangenen Jahres die Bahnbrücke über den Fluss Schwarzer Regen im Landkreis Regen. Die Arbeiten fokussieren sich derzeit auf den Aufbau der neuen Brücke. Die 900 Tonnen schwere und 120 Meter lange Stahlfachwerkbrücke wird neben der jetzigen Brücke hergestellt. Dafür ist ein 80 Meter hoher Raupenkran, ein Spezialkran, im Einsatz, der in einem aufwändigen zweiwöchigen Verfahren vor Ort aufgebaut wurde. Der Raupenkran hebt den Überbau der neuen Brücke in drei Elementen auf die neuen Brückenpfeiler. Zuvor wurden diese drei Segmente vor Ort einzeln aufgebaut, verschweißt und beschichtet. Auf den Pfeilern können anschließend die drei Überbauteile miteinander verschweißt werden. Damit ist ein großer Meilenstein des Bauvorhabens erreicht. 

Der Zugverkehr soll dank des Neubaus stabiler und pünktlicher werden. Die bisherige Nagerlbrücke war sehr instandhaltungsintensiv und musste aufgrund ihres Alters ausgetauscht werden. Störungen und Verspätungen sollen sich mit der neuen Infrastruktur deutlich reduzieren.

Eliana Schmidt, Projektleiterin für die Erneuerung der Brücke bei der DB InfraGO: “Bislang stellt die Nagerlbrücke den Flaschenhals auf der Strecke dar, da die Brücke aufgrund des schlechten baulichen Zustands seit mehreren Jahren zu einer Langsamfahrstelle ausgewiesen wurde. Ich freue mich, dass wir mit der Erneuerung der Brücke unserem Ziel immer näherkommen, den Bahnverkehr im Bayerischen Wald leistungsstärker zu machen.”

Millimeterarbeit: Neue Brücke wird in ihre finale Lage eingeschoben

Bis zur Inbetriebnahme der neuen Brücke ist noch einiges zu tun. Derzeit werden die Überbausegmente auf die Pfeiler gehoben. Während des Sommers wird dann der Stahlüberbau der neuen Brücke neben der jetzigen Brücke fertig montiert. Von September bis November wird die neue Brücke in ihre finale Lage gebracht und die alte Brücke inklusive der Widerlager zurück gebaut. Für den Abbruch und Einschub der neuen Brücke ist eine Sperrung der Strecke Triefenried bis Zwiesel von 15. September bis 16. November 2026 nötig. Ersatzverkehr wird eingerichtet. 

Nagerlbrücke
Nagerlbrücke
Quelle: Deutsche Bahn AG - Judith Göring

 

Mitte November wird dann die neue Nagerlbrücke in Betrieb genommen. Sukzessive werden zwei weitere Bahnbrücken an der Strecke erneuert, um die Bahnstrecke langfristig widerstandsfähiger und stabiler zu machen.

 

Hinweis für Redaktionen:

  • Aktuelle Informationen von den Bauarbeiten finden Sie im Bauinfoportal.

29. Juni 2026, 11:00 Uhr
Abensberg
Barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen durch neue Personenunterführung mit Aufzügen • Investitionen in Höhe von rund 13 Millionen Euro • Verkehrsminister Bernreiter überreicht das Signet „Bayern barrierefrei“ des Freistaats

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Abensberg ist erfolgreich abgeschlossen. Mit der Fertigstellung steht den Reisenden nun ein rundum modernisierter und vollständig barrierefreier Bahnhof zur Verfügung.In die Umbaumaßnahme wurden insgesamt rund 13 Millionen Euro investiert. Die Finanzierung des barrierefreien Ausbaus erfolgt durch Mittel des Bundes im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV), des Freistaats Bayern (Teil der Rahmen- und Planungsvereinbarung Bayern-Paket II) sowie Eigenmitteln der DB InfraGO AG.

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Der Bahnhof Abensberg ist jetzt barrierefrei ausgebaut. Es freuen sich über den kirchlichen Segen (v. l.): Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Esther Heckmann (Regionalbereichsleiterin Personenbahnhöfe Bayern bei der DB InfraGO AG) und Erster Bürgermeister Dr. Bernhard Resch. An den Seiten: Marion Huber-Schallner, 3. Bürgermeisterin, und Werner Pfeiffer (beide von der örtlichen Interessensgruppe Inklusion).

 

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Barrierefreiheit ist kein Komfortextra, sondern eine wesentliche Voraussetzung für selbstbestimmte Mobilität. Mit dem rundum erneuerten Bahnhof Abensberg wird Bahnfahren für alle Menschen einfacher, sicherer und attraktiver – ob mit Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrrad oder schwerem Gepäck. Die neue Unterführung mit Aufzügen, der neue Bahnsteig und die verbesserte Fahrgastinformation sind ein echter Gewinn für Abensberg und die gesamte Region. Mein Dank gilt dem Freistaat Bayern, der Deutschen Bahn und allen Beteiligten, die dieses wichtige Projekt gemeinsam verwirklicht haben.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr:„Der Zustand des Bahnhofs Abensberg war früher gelegentlich Anlass für spöttische Bemerkungen. Heute können wir einen top-modernen und barrierefreien Bahnhof präsentieren. Mehr als 50 Prozent der Kosten dafür trägt der Freistaat – obwohl eigentlich der Bund zuständig ist. Aktuell sind erst knapp über die Hälfte der Bahnhöfe in Bayern barrierefrei. Deshalb beteiligen wir uns freiwillig am Ausbau der Barrierefreiheit und stellen im Haushalt jährlich bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. So können wir wie hier in Abensberg das Tempo deutlich erhöhen.“ 

Esther Heckmann, Regionalbereichsleiterin Personenbahnhöfe Bayern DB InfraGO AG:„Unser Ziel ist, dass noch mehr Menschen mit der klimafreundlichen Bahn unterwegs sind. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe attraktiver und komfortabler – so auch in Abensberg. Ob im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder Fahrrad: Der Bahnhof ist nun fit für die Zukunft und für alle gleichermaßen nutzbar – das ist ein großer Gewinn für die gesamte Region.“

Dr. Bernhard Resch, Erster Bürgermeister der Stadt Abensberg:„Die Stadt Abensberg freut sich sehr über den barrierefreien Ausbau des Abensberger Bahnhofs und darüber, dass wir dadurch grundsätzlich eine sichere Querungsmöglichkeit haben. Wir danken der Deutschen Bahn und dem Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr für den Ausbau.“

Umfangreiche Arbeiten

In den vergangenen Monaten hat die DB InfraGO den bestehenden Zwischenbahnsteig zurückgebaut und einen Außenbahnsteig an Gleis 2 neu errichtet. Der neue Bahnsteig verfügt über eine Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante, eine spätere Anpassung auf 76 Zentimeter wurde bereits planerisch berücksichtigt. 

Eine neue Personenunterführung ermöglicht über zwei neue Aufzugsanlagen den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen. Die Gestaltung der Personenunterführung orientiert sich am Schaffen des österreichischen Künstlers und Architekten Friedensreich Hundertwasser. So erhält der Bahnhof ein identitätsstiftendes Erscheinungsbild mit Wiedererkennungswert und knüpft gestalterisch an das Hundertwasser-Areal rund um den Kuchlbauer-Turm an.Neue Wetterschutzhäuser und Fahrgastinformationsanzeiger ergänzen die moderne Bahnsteigausstattung. Darüber hinaus wurden die elektrischen Anlagen einschließlich der Beleuchtung an Bahnsteig 1 auf den neusten Stand der Technik gebracht. Ein modernes Wegeleitsystem mit taktilen Elementen erleichtert den Fahrgästen künftig die Orientierung am Bahnhof.

11. Juni 2026, 12:30 Uhr
München
Vorbereitung auf Neufahrzeuge und wachsendes Angebot • Deutlich mehr Platz für Aus- und Fortbildung • Raum für innovative Ausbildungsformate  

Die S-Bahn München hat auf dem Werksgelände in Steinhausen ihre neu gebaute Akademie eröffnet. Ab sofort werden in dem vierstöckigen Gebäude rund 100 Auszubildende bzw. Quereinsteigende ausgebildet und rund 800 bestehende Lokführer:innen regelmäßig fortgebildet. Damit bündelt die S-Bahn die Qualifizierung ihres gesamten Fahrpersonals an einem Ort für gemeinsames Lernen in angenehmer Atmosphäre. 

S-Bahn-Chef Dr. Matthias Glaub: „München zählt zu den anspruchsvollsten Arbeitsmärkten Deutschlands. Weil wir konsequent auf Ausbildung und gute Beschäftigungsbedingungen setzen, hatten wir trotzdem in den letzten Jahren immer ausreichend Lokführer:innen für unser Angebot. Investitionen für unsere Mitarbeitenden sind also auch Investitionen in einen stabilen Betrieb. Die Akademie steht genau dafür und ist zugleich Voraussetzung für den Start der neuen XXL-S-Bahnen ab Ende 2028.“

Quelle: Deutsche Bahn AG / Thomas Kiewning
Münchens neuer S-Bahn-Chef Dr. Matthias Glaub (in der Mitte links) übergibt symbolisch den Schlüssel an Marc Hildmann (in der Mitte rechts), Leiter der neuen S-Bahn-Akademie, und an Auszubildende der S-Bahn.

Jede:r Lokführer:in muss jährlich an Fortbildungen teilnehmen und neue Mitarbeitende durchlaufen eine anspruchsvolle ein- bzw. dreijährige Ausbildung. Die Akademie schafft dafür auf mehr als 3.000 Quadratmetern Gesamtfläche gute Rahmenbedingungen für praxisorientiertes Lernen und Wissensaustausch. Das alte Ausbildungsgebäude bot schon länger nicht mehr ausreichend Platz, weshalb die S-Bahn zusätzliche Flächen anmieten und Container nutzen musste. Die Qualifizierung war dadurch auf mehrere Standorte verteilt. Der deutlich größere Neubau vereint nun alles unter einem Dach. Das verkürzt Wege und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. 

Die Akademie spielt auch eine wichtige Rolle für die Zukunft der S-Bahn: In eineinhalb Jahren startet die Fortbildung aller Lokführer:innen für die neuen 200 Meter langen XXL-Fahrzeuge, die ab Ende 2028 nach und nach in den Einsatz gehen werden. Zwei Räume im neuen Gebäude sind für die entsprechenden Fahrsimulatoren bestimmt. Gleichzeitig wird der Personal- und Ausbildungsbedarf durch den demografischen Wandel und das wachsende Angebot mit der 2. Stammstrecke weiter steigen. 

Das neue Gebäude beherbergt zahlreiche Unterrichtsräume, aktuell drei Fahrsimulatoren sowie Arbeitsplätze für die 37 Mitarbeitenden in der Qualifizierung. Für die Aus- und Fortbildung gibt es damit etwa doppelt so viel Platz wie bisher. Die S-Bahn München nutzt den Raum für innovative Ausbildungsformate – darunter eine große Lehr-Modellbahnanlage, ein Virtual-Reality-Raum und ein Podcast-Studio, in dem Auszubildende und Trainer:innen einen S-Bahn-eigenen Ausbildungspodcast für angehende Lokführer:innen produzieren. 

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Ende des Sliders

09. Juni 2026, 16:00 Uhr
München
Die gemeinsamen Streifen aus DB Sicherheit, Bundes- und Landespolizei sowie der U-Bahnwache sind Teil des DB-Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen

Mit der Einführung der „Quattro-Streife“ setzen das Polizeipräsidium München, die Bundespolizei München, die DB Sicherheit sowie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) künftig auf eine noch engere und sichtbarere Zusammenarbeit speziell im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes. Damit ist München die erste Stadt in Bayern, in der ein gemeinsames Streifenkonzept dieser Art umgesetzt wird. Bundesweit werden diese „Quattro-Streifen“ bereits erfolgreich in einigen anderen Städten praktiziert.

Der Münchner Hauptbahnhof ist mit täglich bis zu 450.000 Reisenden und Besuchern einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands. Die hohe Frequentierung sowie die Vielzahl unterschiedlicher Nutzungs- und Aufenthaltsformen erfordern eine enge Abstimmung aller Sicherheitsakteure vor Ort. Die gemeinsamen Streifen bestehen jeweils aus Einsatzkräften der Münchner Polizei, der Bundespolizei München und Beschäftigten der DB Sicherheit sowie der Münchner U-Bahnwache. Sie werden in ihrer Form zusätzlich zu den bereits bestehenden Streifen vor Ort fungieren. Ziel dieser Quattro-Streifen ist es, die Sicherheitslage im Bereich des Hauptbahnhofes nachhaltig zu stärken und die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Unternehmen weiter auszubauen. Die Quattro-Streifen sind zudem Bestandteil des Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen der DB InfraGO Personenbahnhöfe.

Durch den gemeinsamen Einsatz sollen Kompetenzen und Erfahrungen gebündelt, sowie ein schnelleres und effektiveres Einschreiten ermöglicht werden. Die Quattro-Streife setzt auf eine enge und koordinierte Zusammenarbeit bei der Abwehr von Gefahren sowie bei der Bewältigung von Ordnungsstörungen und Bekämpfung von Straftaten im Bereich des Hauptbahnhofes und dessen Umfeldes. 

Der unmittelbare Informations- und Lageaustausch innerhalb der gemeinsamen Streifen schafft dabei ein einheitliches Lageverständnis und verbessert sowohl präventive Maßnahmen als auch die koordinierte Bewältigung aktueller Kriminalitätslagen. Gleichzeitig soll das erkennbare Auftreten der vier Partner das subjektive Sicherheitsgefühl der Reisenden, der Besucherinnen und Besucher sowie der Münchner Bevölkerung nachhaltig stärken.

Mit der Einführung der Quattro-Streife setzen die beteiligten Behörden und Unternehmen ein gemeinsames Zeichen für eine moderne, vernetzte und kooperative Sicherheitsarbeit im öffentlichen Raum. Die zugrundeliegende Kooperationsvereinbarung wurde von jeweils einem Vertreter der vier Institutionen am Dienstag, 09.06.2026 im Rahmen eines Pressetermins am Münchner Hauptbahnhof unterzeichnet.

Polizeivizepräsident Christian Huber (Polizeipräsidium München): „Subjektive Sicherheit zeigt sich nicht in Zahlen, sondern vor allem darin, wie sicher sich Menschen im öffentlichen Raum fühlen. Mit der Quattro-Streife setzen wir deshalb ganz bewusst auf eine sichtbare Präsenz und ein gemeinsames und geschlossenes Auftreten aller Sicherheitspartner. Gerade im Münchner Hauptbahnhof, wo unterschiedliche Zuständigkeiten aufeinandertreffen, ermöglicht die enge Zusammenarbeit ein abgestimmtes und koordiniertes Vorgehen in unterschiedlichsten Einsatzlagen. Außerdem sind wir so ganz im Besonderen für alle Anliegen jederzeit ansprechbar und können schnell reagieren. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Menschen am Münchner Hauptbahnhof und in dessen Umfeld ein spürbares Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.“

Leitender Polizeidirektor Steffen Quaas (Leiter Bundespolizeiinspektion München): „Der Münchner Hauptbahnhof zählt bereits heute zu den am stärksten bestreiften Orten der Stadt. Mit den gemeinsamen Quattro-Streifen gehen wir nun einen weiteren wichtigen Schritt, um die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Sicherheitsakteure noch sichtbarer und wirkungsvoller zu gestalten. Die Menschen sollen sich im Bahnhof und seinem Umfeld jederzeit sicher fühlen – genau dafür bündeln wir unsere Kräfte. Die Bundespolizei hat mit vergleichbaren Kooperationen – etwa in Hamburg und Leipzig – bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Die enge Vernetzung von Landespolizei, Bundespolizei, Deutsche Bahn Sicherheit und U Bahn-Wache ermöglicht es, schnell, abgestimmt und lageorientiert zu handeln. Für die Reisenden bedeutet das vor allem eines: noch mehr sichtbare Präsenz und ansprechbare Sicherheitskräfte im täglichen Reiseverkehr.“

Torsten Malt (Geschäftsführer Produktion und Leiter Regionalbereich Süd bei der DB Sicherheit GmbH):„Mit den Quattro-Streifen intensivieren wir die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, der Bundes- und Landespolizei sowie mit der U-Bahn-Wache. Ganz im Sinne unseres DB-Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen sind die gemeinsamen Streifen ein zusätzlicher Baustein, um für noch mehr Sicherheit am Bahnhof zu sorgen und auch das Sicherheitsgefühl nachhaltig zu stärken. Und die Streifen sind ein sichtbarer Beleg dafür, dass Sicherheit ein Thema ist, das uns alle gleichermaßen betrifft. DB, Polizei wie Stadt. Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe.“

Rainer Cohrs (Leiter SWM-Konzernsecurity und Geschäftsführer Münchner U Bahnbewachungsgesellschaft mbH): „Die Sicherheit im öffentlichen Personenverkehr ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Verkehrsunternehmen, Sicherheits- und Ordnungsbehörden, Politik und Verwaltung und weiteren Partnern. Dies gilt insbesondere für die zentralen Knotenpunkte, wie den Hauptbahnhof in München mit mehreren 100.000 Fahrgästen pro Tag- und seinen besonderen Herausforderungen. Gesellschaftliche Phänomene werden in und um den Hauptbahnhof als zentralem städtischen Ort besonders sichtbar. Umso wichtiger ist es, hier gemeinsam für Sicherheit und Ordnung und ein gutes Miteinander zu sorgen. Deshalb sehen wir die Quattro-Streifen als eine sehr gute Ergänzung der bisherigen Maßnahmen und der engen Zusammenarbeit mit den Sicherheitspartnern an.