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20. Januar 2026, 11:45 Uhr
Marktoberdorf
Barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Marktoberdorf mit Inbetriebnahme der Aufzüge jetzt vollständig abgeschlossen • Neuer Haltepunkt Marktoberdorf Nord am Netz • Investitionen von insgesamt rund 16,7 Millionen Euro durch Bund, Freistaat Bayern, DB und Stadt

Im Raum Marktoberdorf sind Ende 2025 zwei wichtige Meilensteine für die umweltfreundliche Mobilität vor Ort erreicht worden. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Aufzüge am Bahnhof konnte der dortige barrierefreie Ausbau jetzt vollständig abgeschlossen werden. Zusätzlich ging Mitte Dezember auch die neue Station Marktoberdorf Nord ans Netz. Gemeinsam haben Bund, Freistaat Bayern, Deutsche Bahn und die Stadt Marktoberdorf insgesamt rund 16,7 Millionen Euro in die zukunftsweisenden Bauprojekte investiert. Beim Umbau des Bahnhofs Marktoberdorf wurden seit April 2024 die bestehenden Bahnsteige vollständig zurückgebaut und durch zwei neue, barrierefreie Außenbahnsteige an Gleis 1 und Gleis 3 ersetzt. Fahrgäste erreichen den Bahnsteig an Gleis 1 über einen ebenerdigen Zugang und eine kurze Rampe, während eine neu gebaute Personenunterführung mit Aufzügen den Weg zum Bahnsteig an Gleis 3 erleichtert. Für einen erhöhten Komfort bei jedem Wetter sorgen neue Überdachungen und Wetterschutzeinrichtungen am Bahnhof. Ergänzend sind neue Sitzgelegenheiten, eine verbesserte Beleuchtung sowie ein modernes Informations- und Wegeleitsystem entstanden, das die Orientierung und Information am Bahnhof erheblich erleichtert. Ganz neu gebaut wurde der Haltepunkt Marktoberdorf Nord. Bereits seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember halten dort mindestens stündlich Regionalzüge aus und in Richtung München und Augsburg. Die DB InfraGO errichtete die Station in nur rund sechs Monaten Bauzeit. Über Rampen ist der Haltepunkt ebenfalls barrierefrei nutzbar. In den nächsten Wochen folgen noch Restarbeiten vor Ort. Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Heute ist ein Tag des Feierns für die Stadt Marktoberdorf und die gesamte Region: Die Verkehrsstation Marktoberdorf wurde vollständig barrierefrei umgestaltet und somit fit für die Zukunft gemacht. Hier können nun Systemkreuzungen der Züge mit gleichzeitiger Einfahrt stattfinden, um den neuen zusätzlichen Halt in Markoberdorf Nord und einen zuverlässigen Stundentakt auf der gesamten Relation Buchloe – Füssen zu ermöglichen.“ Bayerns Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, vor Ort vertreten von Amtschef Dr. Thomas Gruber: „Unser Ziel ist eine Mobilität, die niemanden ausschließt. Mit der offiziellen Inbetriebnahme des nunmehr barrierefreien Bahnhofs in Marktoberdorf gehen wir heute wieder einen wichtigen Schritt. Um den Ausbau barrierefreier Stationen voranzutreiben, stellt der Freistaat freiwillig jährlich bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. Mit Erfolg: Mittlerweile können rund 82 Prozent der Fahrgäste ohne bauliche Hindernisse an Bahnhöfen reisen.“Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: „Wir möchten, dass mehr Menschen Bahn fahren. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe attraktiver und komfortabler – so auch in Marktoberdorf. Ob im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder Fahrrad: Der Bahnhof ist nun für alle gleichermaßen nutzbar. Zusätzlich ist mit dem Haltepunkt Marktoberdorf Nord noch ein weiterer Zugang zur umweltfreundlichen Schiene entstanden – ein Gewinn für die gesamte Region.“Dr. Wolfgang Hell, Erster Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf: „Gemeinsam mit dem im Bau befindlichen Busbahnhof und Park&Ride für Radfahrer und PKW haben wir dann eine zukunftsweisende ‚Mobilitätsdrehscheibe‘.“

Eröffnung barrierfrei ausgebauter Bahnhof Marktoberdorf
Eröffneten symbolischen den barrierefrei ausgebauten Bahnhof Marktoberdorf (von hinten links.): Dr. Thomas Gruber (Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr), Bernhard Pohl (Mitglied des Bayerischen Landtags), Stephan Stracke (Mitglied des Bundestages), Ulrich Lange (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr), Andreas Kaufmann (Mitglied des Bayerischen Landtags), Heiko Büttner (DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern), Dr. Wolfgang Hell (Erster Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu) sowie Waltraud Joa (vorne, Behindertenbeauftragte der Stadt Marktoberdorf).
Eröffnung barrierfrei ausgebauter Bahnhof Marktoberdorf
Quelle: Deutsche Bahn / Kathrin Kratzer

Eröffneten symbolischen den barrierefrei ausgebauten Bahnhof Marktoberdorf (von hinten links.): Dr. Thomas Gruber (Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr), Bernhard Pohl (Mitglied des Bayerischen Landtags), Stephan Stracke (Mitglied des Bundestages), Ulrich Lange (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr), Andreas Kaufmann (Mitglied des Bayerischen Landtags), Heiko Büttner (DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern), Dr. Wolfgang Hell (Erster Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu) sowie Waltraud Joa (vorne, Behindertenbeauftragte der Stadt Marktoberdorf).

19. Januar 2026, 12:00 Uhr
Dillingen
Aufzüge, eine moderne Bahnsteigausstattung sowie neue Informations- und Wegeleitsysteme sorgen für mehr Komfort für die Fahrgäste • Bund, Freistaat, DB und Stadt investierten rund 21,5 Millionen Euro

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Dillingen ist Ende 2025 bis auf wenige Restarbeiten erfolgreich abgeschlossen worden. Mit der Fertigstellung steht den Reisenden ein rundum modernisierter und vollständig barrierefreier Bahnhof zur Verfügung. Insgesamt wurden rund 21,5 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes, des Freistaats Bayern, der Stadt Dillingen und der Deutschen Bahn investiert.Im Rahmen der umfassenden Modernisierung hat die DB sowohl den Haus- als auch den Mittelbahnsteig komplett neu gebaut und erhöht. Die Bahnsteige sind über die neue Personenunterführung dank moderner Aufzüge barrierefrei erreichbar. Auch können die Fahrgäste nun stufenfrei in die Züge einsteigen. Ein taktiles Blindenleitsystem erleichtert sehbehinderten Menschen die Orientierung. Diese zeitgemäße Bahnsteigausstattung mit einem neuen Informations- und Wegeleitsystem sowie einer Überdachung am Bahnsteig 2/3 und einem Wetterschutzhaus am Bahnsteig 1 erhöht den Komfort und die Sicherheit bei jedem Wetter.Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Der vollständig barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Dillingen zeigt, was bewegt werden kann, wenn alle Akteure trotz der vielen Unabwägbarkeiten und Verzögerungen gemeinsam anpacken. Der Bund hat dieses Vorhaben mit 13,8 Mio. Euro im Rahmen der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen gefördert und ermöglicht damit für viele Menschen in Dillingen mehr Selbstständigkeit und Komfort“.Bayerns Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, vor Ort vertreten von Alexander Bonfig, Abteilungsleiter Schienen- und Luftverkehr: „Barrierefreiheit an Bahnhöfen ist ein zentrales Anliegen des Freistaats. Um wie hier in Dillingen das Tempo deutlich zu erhöhen, beteiligen wir uns deshalb freiwillig finanziell am Ausbau und stellen dafür jährlich bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. Damit schaffen wir mehr Barrierefreiheit in Bayern und einen attraktiven Bahnverkehr für alle.“Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: „Wir möchten, dass mehr Menschen Bahn fahren. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe attraktiver und komfortabler – so auch in Dillingen. Ob im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder Fahrrad: Der Bahnhof ist nun für alle gleichermaßen nutzbar – ein großer Gewinn für die gesamte Region.“Frank Kunz, Oberbürgermeister der Stadt Dillingen: „Für Dillingen als ‚Stadt der Caritas‘ ist es eine gute Nachricht, dass der schon lange von Stadt und Bürgerschaft geforderte barrierefreie Ausbau nun abgeschlossen werden konnte. Mit Überzeugung hat sich die Stadt an den Kosten beteiligt und auf diese Weise den Durchstich von der Gleismitte in Richtung Norden ermöglicht. Danken möchten wir ausdrücklich dem Parlamentarischen Staatssekretär, unserem MdB Ulrich Lange, der sich mit großem Einsatz und Erfolg für die Umsetzung und Finanzierung dieser Maßnahme stark gemacht hat. Nachdem dieser Meilenstein nun erreicht ist, erwarten wir jetzt mit Interesse die Planungen der Bahn für die Aufwertung des Dillinger Bahnhofs im angekündigten ‚Programm Zukunftsbahnhöfe‘.“  

13. Januar 2026, 12:45 Uhr
München
Weniger Störungen, schnellere Züge: 19-Millionen-Investition nach einem Jahr Bauzeit erfolgreich beendet • Stellwerk verbessert Bahnverkehr zwischen Ingolstadt und München

Die Deutsche Bahn (DB) hat gestern ein neues Elektronisches Stellwerk in Reichertshausen erfolgreich in Betrieb genommen und zudem die Leit- und Sicherungstechnik auf der Strecke zwischen München und Ingolstadt grundlegend modernisiert. Das neue Stellwerk ersetzt ein Relaisstellwerk aus dem Jahr 1986 und wird aus der Betriebszentrale (BZ) München gesteuert.

„Die Fahrgäste profitieren doppelt vom neuen Stellwerk: Die neue Technik sorgt für weniger Störungen und schafft die Voraussetzung zur Erhöhung der Streckengeschwindigkeit und somit schnellere Reisezeiten zwischen München und Ingolstadt”, sagt Merdan Dursun, Projektleiter bei der Deutschen Bahn. 

Im Zuge des Projekts wurden Signale, Kabelanlagen, Weichenantriebe sowie die Telekommunikations- und Stromversorgung erneuert. Zudem wurde die Linienzugbeeinflussung erweitert – das ist die technische Voraussetzung, um die zulässige Geschwindigkeit zwischen Petershausen und Rohrbach von 160 auf 190 km/h anzuheben. Ergänzend ist vorgesehen, die Notstromversorgung aus der Oberleitung über eine Netzersatzanlage zu sichern. Dadurch kann der Betrieb weiterhin aufrechterhalten werden, selbst wenn die Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz abbrechen sollte.

Bund und DB haben rund 19 Millionen Euro in das Projekt investiert. Die Bauzeit betrug knapp ein Jahr. Nach der Inbetriebnahme folgen noch letzte Rest- und Rückbauarbeiten.

13. Oktober 2025, 11:30 Uhr
Nürnberg
Umleitungen im Fern- und Güterverkehr • Ersatzbusse für die Fahrgäste im Regionalverkehr • Mehr als 90 Busse auf acht Linien binden entfallende Nahverkehrshalte an

Die Generalsanierung der Strecke Nürnberg–Regensburg vom 6. Februar (21 Uhr) bis 10. Juli 2026 führt zu Änderungen im Regional- und Fernverkehr in Bayern. Ab dem 15. Oktober sind auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator die Fahrplandaten abrufbar, so dass sich Reisende über mögliche Verbindungen informieren können. Einen ausführlichen Überblick bietet auch eine eigene Internetseite zum Ersatzverkehr: www.bahn.de/ersatzverkehr-nürnberg-regensburg.   

Im Fernverkehr wird bis 13. Juni ein Teil der sonst mindestens zweistündlichen ICE-Züge zwischen Nürnberg und Regensburg über Ingolstadt umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund eine Stunde. Zusätzlich wird eine ICE-Fahrt je Tag und Richtung von München über Landshut, Regensburg und Passau nach Wien fahren. Alle weiteren Züge beginnen/enden bereits in Nürnberg. Für Reisen zwischen Deutschland und Österreich stehen weiterhin auch die zweistündlichen Züge zwischen München und Wien via Salzburg zur Verfügung. In Regensburg, Passau und Plattling ist das Fernverkehrsangebot in dieser Phase reduziert, in Straubing können vorübergehend keine Fernzüge halten. 

Änderungen im Regionalverkehr  

Für den Nahverkehr ergeben sich durch die Sperrung zwischen Nürnberg und Regensburg umfangreiche Änderungen für die Linien S3 (aktuell S1), RE 22, RE 50 und RB 51. Diese Linien werden jeweils mit Ersatzbussen bedient. Die Busse sind zur leichten Orientierung an den gleichen Nummern wie die Zuglinien zu erkennen. Es verkehren pro Linie mehrere Busse pro Stunde, zur Hauptverkehrszeit werden ebenso Verstärkerbusse eingesetzt. Zusätzlich gibt es schnelle Expressbusse, die über die Autobahn fahren. Die Haltestellen für den Ersatzverkehr sind dank Wegweisern in der Farbe Verkehrspurpur gut zu finden. Die Zuglinie RE 40 zwischen Nürnberg über Schwandorf nach Regensburg als Alternativroute auf der Schiene wird mit zusätzlichem Platzangebot verstärkt. 

Darüber hinaus wird es auch für Verkehre auf einzelnen angrenzenden Strecken zwischen Neustadt (Donau) und Regensburg sowie Landshut und Plattling Ersatzverkehr geben. Auf diesen Linien muss der Zugverkehr aufgrund von Umleitungen von Güterzügen ausgedünnt werden. Busse ersetzen die ausfallenden Züge, sodass die Fahrgäste weiterhin stündlich Reisemöglichkeiten haben. Mehr Informationen zum Ersatzkonzept für den Regionalverkehr finden sich in der Pressemitteilung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) unter folgendem Link: https://beg.bahnland-bayern.de/de/pressemitteilungen/Generalsanierung-Nuernberg-Regensburg-BEG-veroeffentlicht-Ersatzkonzept-fuer-Regionalverkehr 

Als Ersatz für Zugverbindungen im Nahverkehr, die wegen der Bauarbeiten nicht angeboten werden können, kommen entlang der gesamten Strecke Nürnberg –Regensburg sowie auf den angrenzenden Umleiterstrecken in Spitzenzeiten über 90 Busse zum Einsatz. Diese verkehren auf insgesamt acht Linien und legen täglich über 45.000 Kilometer zurück.  

Für die Ersatzverkehre während der Generalsanierungen hat die DB in Abstimmung mit den im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträgern einheitliche Qualitätsvorgaben sowie ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Diese Standards kommen aktuell bei der Generalsanierung der Strecke zwischen Hamburg und Berlin zur Anwendung und greifen auch für die Ersatzverkehre auf der Strecke Nürnberg – Regensburg. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die ausreichend Stauraum für Gepäck bieten, über WLAN sowie zum Teil über Toiletten an Bord verfügen. 

Generalsanierung: neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe 

Bei der Generalsanierung zwischen Februar und Juli 2026 erneuert die DB zwischen Nürnberg und Regensburg unter anderem über 80 Kilometer Gleise, rund 40 Weichen und circa 90 Kilometer Oberleitungen. Hinzu kommt die Sanierung eines Bahndamms bei Deining sowie einer Brücke bei Burgthann. Die Leit- und Sicherungstechnik wird modernisiert und der Einbau des modernen Zugbeeinflussungssystems ETCS vorbereitet. Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste nach der Generalsanierung von attraktiven Stationen. Die DB modernisiert alle 20 Bahnhöfe zwischen Feucht und Regensburg-Prüfening nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung. Dabei steht unter anderem der barrierefreie Ausbau im Fokus. Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, die hochbelastete Eisenbahnstrecke langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren. Vom 14. Juni bis 11. Dezember 2026 steht dann die Generalsanierung der Strecke Obertraubling – Passau an. Dazu laufen die Vorbereitungen. 

Infomobil tourt entlang der Strecke 

Ab dem 20. Oktober tourt ein Infomobil entlang der Strecke zwischen Nürnberg und Regensburg und macht an zahlreichen Stationen Halt. Dort können sich Interessierte über die geplanten Baumaßnahmen und das Verkehrskonzept informieren. Weitere Informationen gibt es hier: www.deutschebahn.com/generalsanierung-bayern.  

03. Dezember 2025, 09:00 Uhr
München
Erste von sechs Tunnelbohrmaschinen bestellt • Herrenknecht liefert Hightech-Maschine für Erkundungs- und Rettungsstollen • Einsatz ab 2026 auf drei Kilometern zwischen Donnersbergerbrücke und Marienhof

Die Arbeitsgemeinschaft „Tunnel Hauptbahnhof“ hat die erste Tunnelbohrmaschine (TBM) für das Großprojekt 2. Stammstrecke München der DB InfraGO beauftragt. Damit beginnt der Übergang zum maschinellen Tunnelbau - dem Herzstück für eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands.

„Mit der Bestellung der ersten Tunnelbohrmaschine für den Erkundungs- und Rettungsstollen gehen wir im Großprojekt 2. Stammstrecke den nächsten Schritt. Die Maschine steht für Präzision, Teamarbeit und Fortschritt – Werte, die unsere Arbeit in diesem Zukunftsprojekt prägen. Wir freuen uns, dass die Maschine bereits im Bau ist und nächstes Jahr ihre Arbeit aufnehmen wird. München bekommt damit eine neue Lebensader für eine nachhaltige Verkehrs-Infrastruktur“, sagt Gesamtprojektleiter Kai Kruschinski-Wüst.

Gefertigt wird die Maschine von der Herrenknecht AG im baden-württembergischen Werk Schwanau. Ab September 2026 soll sie in München zum Einsatz kommen und auf einer Länge von rund drei Kilometern den Erkundungs- und Rettungsstollen (ERS) zwischen der Donnersbergerbrücke und dem Marienhof herstellen. Die TBM vom Typ Mixschild ist speziell für die komplexen Bodenverhältnisse im Münchner Untergrund aus Ton, Schluff, Sand und Kies sowie die zu unterfahrenden Bauwerke und Infrastruktur konzipiert. Mit einem Durchmesser von fünf Metern, einer Länge von 178 Metern und einem Gesamtgewicht von rund 700 Tonnen gehört sie zu den leistungsstarken Spezialmaschinen im europäischen Tunnelbau.

Nach erfolgreicher Werksabnahme wird die TBM in Einzelteile zerlegt und zur Münchner Baustelle gebracht. Dort erfolgt der Wiederaufbau und die Vorbereitung für den Vortriebsstart.

Insgesamt kommen für die 2. Stammstrecke sechs TBM zum Einsatz. Sie graben von Westen und Osten jeweils zwei Verkehrstunnel sowie den Erkundungs- und Rettungsstollen, bis sie sich schließlich am Marienhof in der Innenstadt treffen. Die ersten TBMs für die Verkehrstunnel sollen voraussichtlich 2028 starten. In bergmännischer Bauweise hat das Projekt dieses Jahr bereits einen Rettungsschacht am Arnulfpark sowie einen Verbindungsstollen am Marienhof im Rohbau fertig gestellt.

Mit der 2. Stammstrecke stärken DB, Bund, Freistaat und Stadt München den Nahverkehr nachhaltig. Das Projekt erweitert die S-Bahn-Kapazität, verbessert die Pünktlichkeit und schafft die Voraussetzung, um mehr Menschen für einen umweltfreundlichen Nahverkehr zu gewinnen.

Die 2. Stammstrecke entsteht in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring. Zudem baut die DB fünf Bahnhöfe neu oder um, stärkt die S-Bahn-Außenäste, führt neue Regional-S-Bahn-Linien ein und verbessert die Anbindung an den Flughafen München. Die Fertigstellung ist nach aktueller Planung zwischen 2035 und 2037 vorgesehen.

Die ARGE Tunnel Hauptbahnhof besteht aus den Firmen Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Ed. Züblin AG, Firmengruppe Max Bögl sowie Bauer Spezialtiefbau.

Tunnelbohrmaschine

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Ende des Sliders

16. Dezember 2025, 13:45 Uhr
Augsburg
Erkundungskampagne mit 260 Bohrungen bis Frühjahr 2026 • Wichtige Grundlage für den Bau von Tunneln, Brücken und Gleisen

Die Deutsche Bahn (DB) hat die erste große Erkundungskampagne für das Bahnprojekt Ulm–Augsburg gestartet. Seit dem 21. November 2025 laufen die ersten Probebohrungen. Bis April/ Mai 2026 untersuchen Spezialist:innen an rund 260 Stellen zwischen Ulm und Augsburg den Untergrund – teilweise bis in 80 Meter Tiefe. Zum Vergleich: Das entspricht der halben Höhe des Ulmer Münsters.

Probebohrung bei Adelsried
Probebohrung bei Adelsried
Quelle: Jakob Neumann/ DB InfraGO
Probebohrung bei Adelsried Foto Jakob Neumann/ DB InfraGO

„Mit der Erkundungskampagne blicken wir erstmals tief unter die Oberfläche – und gewinnen Daten, auf die wir uns verlassen können. Sie sind die Basis dafür, um Tunnel, Brücken und Gleise sicher zu planen und unsere Kostenprognose zu festigen“, sagt Maximilian Friedl, Leiter Projektsteuerung beim Bahnprojekt Ulm–Augsburg.

Die meisten Bohrungen reichen zehn bis 30 Meter tief, Tiefenbohrungen dauern mehrere Tage. Zusätzlich entstehen rund 50 Grundwassermessstellen, die ein dauerhaftes Grundwassermonitoring ermöglichen – bis über die Inbetriebnahme der künftigen Neubaustrecke hinaus. Die Standorte wurden so gewählt, dass sie umweltverträglich, gut zugänglich und ohne aufwändige Genehmigungen umsetzbar sind. Liegen die Bohrpunkte außerhalb von Ortschaften, entsteht kein zusätzlicher Lärm für Anwohner:innen. Bei innerstädtischen Bohrpunkten finden die Arbeiten tagsüber statt, um die  Beeinträchtigung der Anwohner:innen gering zu halten. Viele Bohrpunkte liegen auf Bahn-Geländen.

Die Leistungen der Baugrundgutachter und des Bohrunternehmens wurden EU-weit ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielten drei Ingenieurbüros aus Deutschland und Österreich. Das Bohrunternehmen stammt aus der Region, vier moderne Bohrgeräte sind bereits im Einsatz.

Die Probebohrungen sind der Auftakt zu einem mehrstufigen Untersuchungsprogramm: Ab Ende 2027 sollen in einem zweiten Abschnitt rund 1.300 weitere Bohrpunkte folgen, ergänzt durch zusätzliche Messstellen.

Zum Bahnprojekt Ulm–Augsburg

Die 170 Jahre alte Strecke zwischen Ulm und Augsburg ist Teil der wichtigen europäischen Ost-West-Verbindung von Paris nach Budapest und der letzte Abschnitt zwischen Stuttgart und München, der noch nicht als Schnellfahrstrecke ausgebaut ist. Die geplante zweigleisige Neu- und Ausbaustrecke soll die Fahrzeit zwischen beiden Städten von aktuell 40 auf bis zu 26 Minuten verkürzen, einen neuen Regionalzughalt in Zusmarshausen ermöglichen und den Nahverkehr in der Region stärken. Die Strecke wird künftig sowohl vom Fern- als auch vom Güterverkehr genutzt. Der Bundestag soll sich 2026 mit dem Projekt befassen.

Weitere Informationen: www.ulm-augsburg.de

Hinweis an die Redaktionen: Das Bahnprojekt Ulm-Augsburg hat hier ein Video zu den Bohrungen veröffentlicht: https://youtu.be/-nyKrjJwUYA