Artikel: Luftmanöver in Cottbus: Helikopter setzt am 12. Januar Oberleitungsmasten am Hauptbahnhof
Am Montag, 12. Januar, lohnt sich für Bahnreisende am Cottbuser Hauptbahnhof ein Blick nach oben: Ein Helikopter lässt Oberleitungsmasten im nördlichen Bahnhofsbereich durch die Luft schweben. Insgesamt 25 Masten werden entlang der Gleise aufgestellt, die im Rahmen des Werkeneubaus neu verlegt wurden. Um die Arbeiten möglichst platzsparend und effizient durchzuführen, setzt die Deutsche Bahn (DB) dafür einen speziellen Lastenhelikopter ein.
Der Helikopter steigt zwischen 11:30 Uhr und ca. 14 Uhr vor der Ostseite der Halle 1 in den Lausitzer Himmel und transportiert die tonnenschweren Masten einzeln zu ihrem Standort. Die Monteure brauchen dann jeweils etwa drei bis fünf Minuten, um einen Oberleitungsmast aufzustellen und sicher im Boden zu verankern. Die neuen Gleise mitsamt den Masten werden im Sommer 2026 in Betrieb genommen.
Helikopter transportiert einen Oberleitungsmast
Der Einsatz eines Helikopters spart bei der Montage der Oberleitungsmasten deutlich Zeit ein. Zudem können die Arbeiten ohne großflächige Gleissperrungen durchgeführt werden. Am Cottbuser Hauptbahnhof ist lediglich ein Gleis temporär gesperrt, der Zugverkehr wird in dieser Zeit auf andere Gleise umgeleitet. Die Auswirkungen auf den Bahnverkehr sowie auf die Reisenden bleiben dadurch gering.
Interessierte können die Arbeiten auf der Brücke an der Bahnhofsstraße beobachten. Das Betreten der Gleisanlagen ist aus Sicherheitsgründen streng untersagt. Während der Arbeiten ist mit den für Hubschraubereinsätze typischen Lärmpegel zu rechnen.
Hinweis für Redaktionen:
Unter folgendem Link können Fotos im Nachgang zum Helikoptereinsatz abgerufen werden: db-neues-werk-cottbus.com