Artikel: Bahnübergang Gerlenhofen: DB InfraGO passt Zeitplan für Umbau an
Die DB InfraGO passt den Zeitplan für den Umbau am Bahnübergang in Gerlenhofen (Neu-Ulm) an. Die Hauptarbeiten für die Installation der neuen Sicherungsanlage mit Halbschranken können nicht wie geplant in diesem Jahr stattfinden, sondern erst 2029. Bis dahin bleibt der Bahnübergang für den Straßenverkehr weiterhin geschlossen.
Grund für die Verschiebung ist, dass die geplanten Sperrpausen in diesem Jahr nicht wie gewünscht zur Verfügung stehen: Für Arbeiten im Gleis werden Sperrzeiten benötigt – also Zeiträume, in denen keine Züge fahren und Bau-Teams sicher arbeiten können. Sperrpausen müssen lange im Voraus geplant werden und sind aufgrund des generell hohen Bauvolumens nur begrenzt verfügbar. Ob und wann Sperrpausen genehmigt werden, hängt von zahlreichen Faktoren ab – bis hin zu bundesweiten Wechselwirkungen von Baumaßnahmen. Grundsätzliches Ziel ist, die baubedingten Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Für das Jahr 2026 stehen nicht ausreichend Sperrpausen zur Verfügung. Nach aktuellem Stand können die Umbauarbeiten am Bahnübergang Gerlenhofen 2029 eingetaktet werden.
Bereits zuvor hatte sich der Zeitplan für den Bahnübergang geändert. Der ursprünglich für 2025 geplante Baustart konnte wegen Einsprüchen im Planfeststellungsverfahren nicht umgesetzt werden.
Unabhängig davon gehen erste vorbereitende Maßnahmen wie geplant weiter. So wird die bestehende Anlage am Bahnübergang bereits in diesem Frühjahr außer Betrieb genommen. Dazu gehören unter anderem auch Anpassungen im Stellwerk Gerlenhofen. Diese Arbeiten können ohne größere Einschränkungen für Reisende umgesetzt werden.
Die DB wird die Öffentlichkeit über den weiteren Verlauf der Umbauarbeiten und die nächsten Schritte informieren.