Artikel: Hamburg: Sternbrücke nach Transport erfolgreich eingehoben
Die neue Sternbrücke hat heute morgen um 3 Uhr ihre Endlage erreicht, um 7 Uhr wurde sie erfolgreich auf die Widerlager abgelegt. Zuvor transportierten spezielle Schwerlasttransporter (SPMT) die 108 Meter lange und rund 20 Meter hohe Eisenbahnbrücke innerhalb von etwa sieben Stunden die rund 500 Meter von der Baufläche zu ihrem finalen Zielort – begleitet von Hunderten Zuschauer:innen.
Janna Widmaier, DB InfraGO-Projektleiterin: „Ich freue mich sehr, dass der Einhub der neuen Sternbrücke so reibungslos gelungen ist. Genauso freue ich mich über das Interesse, mit dem die Hamburger:innen auch in den vergangenen Tagen dieses anspruchsvolle Projekt begleitet haben. Ein außergewöhnliches Bauwerk – umstritten, diskutiert und begrüßt – ist jetzt endgültig Teil dieser Stadt und setzt zugleich einen Meilenstein für mehr Zuverlässigkeit unserer Schieneninfrastruktur.“
Nach dem erfolgreichen Einhub der Brücke über die Stresemannstraße schließen sich nun die Restarbeiten an. Dazu gehört zunächst, den Oberbau wiederherzustellen, also Bahndamm, Schienen, Schotter, Schwellen und Oberleitung. Am 31.8. sollen dann wieder die Züge des Fern- und Nahverkehrs sowie die der S-Bahn über die Verbindungsbahn fahren können – in Summe rund 1.000 am Tag.
Während der Sperrzeit, in der die Sternbrücke eingehoben wurde, hat die DB InfraGO mehrere wichtige Bauarbeiten im Knoten Hamburg gebündelt: Unter anderem wurden Baumaßnahmen für den neuen Bahnhof Altona sowie für die Eisenbahnbrücken Schanzen- und Holstenstraße durchgeführt. Die Arbeiten sichern die Leistungsfähigkeit der Verbindungsbahn zwischen Hauptbahnhof und Altona und schaffen die technischen Voraussetzungen für die Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Altona an den Diebsteich.
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